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Radio Hamburg

Nach Krawallen

Verbot für Hallentunier?

Krawalle beim Schweinske-Cup

Sankt Pauli-Fans kritisieren, sie hätten sich auch von der Anwesenheit der Polizei beim Turnier provoziert gefühlt.

Nachdem es am Wochenende beim Schweinske-Cup zu Ausschreitungen mit 75 Verletzten kam, denkt Innensenator Michael Neumann über ein Verbot des Tuniers nach.

Hamburg - Wie so oft ist es eine relativ kleine Gruppe gewesen, die der Mehrheit den Spaß verdorben hat.

Dauerhaftes Verbot?

Und zwar nicht nur einmalig, sondern eventuell für immer: Nachdem sich Fans des VfB Lübeck - wohl Hand in Hand mit Anhängern des HSV - beim Hamburger Hallenfußballturnier am Freitag mit Sankt-Pauli-Fans geprügelt und Teile der Alsterdorfer Sporthalle zerstört haben, ist es wohl das Aus für das Turnier.

„Sauerei von Kriminellen“

75 Verletzte und genauso viele Festgenommene: Der für den Sport zuständige Hamburger Innensenator Michael Neumann spricht von einer "Sauerei von Kriminellen" und warnt, dass Veranstaltungen wie das Alsterdorfer Turnier künftig nicht mehr durchgeführt werden können, wenn man dafür Sicherheitsvorkehrungen braucht wie für Bundesligapartien. Ende der Woche will er mit Fanvertretern sprechen. Ein netter Versuch, der vermutlich ergebnislos bleiben muss, wenn Kriminelle und Schläger bewusst und gezielt zu Sportveranstaltungen anreisen, weil sie dort die passende Infrastruktur und die passenden Mitspieler für ihre Vorhaben vorfinden.

Fußball-Präsident Dirk Fischer

Sankt Pauli-Fans kritisieren, sie hätten sich auch von der Anwesenheit der Polizei beim Turnier provoziert gefühlt. Hamburgs Fußballpräsident Dirk Fischer hat dafür kein Verständnis:

„Ich habe dort Prügelszenen gesehen, die im erheblichen Maße zu ganz schweren Körperverletzungen und Schlimmeren hätten beitragen können. Da muss die Polizei auch ihre Möglichkeiten einsetzen, wenn dazu auch Pfefferspray gehört. Dann ist es unabweisbar, dass dort manchmal auch ein Nichtbetroffener, der am Ort ist, zu Schaden kommt. Das ist sehr bedauerlich, aber man muss sich in solcher Situation auch möglichst schnell von einem solchen Geschehen entfernen, damit man nicht als unschuldige Zuschauer am Ende noch ein Betroffener ist.“