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Radio Hamburg

1:2-Niederlage gegen die Spanier

HSV verliert gegen B-Barcelona

Hamburg, 25.07.2012
HSV Barcelona Messi Marcell Jansen

Trotz 2:1-Niederlage gehen bei Marcell Jansen die Dauemn nach oben.

Auch ohne Superstar Lionel Messi hat die B-Elf des FC Barcelona den Hamburger SV mit 2:1 bezwungen.

So hatten sich die 57.000 Fans im Stadion den Fußballabend garantiert nicht vorgestellt. Zum Jubiläumsspiel gegen den FC Barcelona sollten die Hamburger endlich mal wieder eine tolle Mannschaft voller Weltstars zu Gesicht bekommen, doch was da auf dem Platz stand ähnelte eher einer Regionalmannschaft. Ohne Messi, Xavi, David Villa und Co. boten die Katalanen einen müden Kick gegen ähnlich müde Hamburger - und das vor ausverkauftem Haus.

Von einem Fußballspektakel war dieser Kick auf jeden Fall mindestens so weit entfernt, wie Messi von Hamburg. Und die Enttäuschung war auch auf den Rängen zu spüren: Kaum Stimmung, kaum Lust auf einen tollen Fußballabend, kein Jubiläumsflair - das war definitiv nicht HSV gegen Barcelona, sondern eher ein müdes Trainingsspiel zwischen zwei lustlosen Reserve-Teams. Für bis zu 60 Euro pro Ticket!

Ein Ergebnis gab es dann aber trotzdem - auch wenn es die Zuschauer wohl nicht wirklich interessiert hat: Trotz der kurzfristigen Messi-Absage und des Verzichts auf alle spanischen Europameister gewannen die Katalanen ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung mit 2:1 gegen schwache Hamburger. Der ehemalige Co-Trainer Tito Vilanova stand nach dem Abschied von Erfolgscoach Pep Guardiola zum ersten Mal alleinverantwortlich an der Linie und sah Tore von Dani Alves und des erst 18-jährigen Deulofeu.

Torschütze Tolgay Arslan

Der HSV traf im Fußball-Jubiläumsspiel zum 125-jährigen Bestehen des Clubs im ausverkauften Stadion vor 57.000 Zuschauern durch Tolgay Arslan. Flügelspieler Gökhan Töre wird unterdessen nicht mehr für den HSV auflaufen. Wie die Hanseaten bestätigten, wurde der Flügelspieler bereits in München medizinisch untersucht, um sofort zu Rubin Kasan zu wechseln. Die Ablöse für den Deutsch-Türken soll bei etwa fünf Millionen Euro liegen.

Die Hamburger taten sich schwer

Mit einer 18-stündigen Reise aus Südkorea in den Knochen und sommerlichen 29 Grad auf dem Rasen tat sich der Bundesligist schwer, wenn Barça sein schnelles Kurzpassspiel aufzog. Gute Noten verdiente sich Keeper René Adler, als er mehrmals in letzter Not rettete. "Es war kein einfaches Spiel, wir hatten doch einige Konzentrationsfehler", sagte der ehemalige Leverkusener. Die Hamburger waren in der Abwehr allerdings oft einen Schritt zu spät da. "Das ist sensationell, wie die Spanier mit dem Ball umgehen", sagte HSV-Idol Uwe Seeler in der Pause in der ARD.

"Für die Fans tut es mir sehr leid, dass sie Messi nicht sehen werden"

Vilanova entschuldigte sich für den kurzfristigen Ausfall von Messi: "Ich kann die Enttäuschung sehr gut verstehen. Für die Fans tut es mir sehr leid, dass sie Messi nicht sehen werden", sagte er vor der Partie. "Er stand um 8 Uhr startklar zum Abflug an unserem Stadion. Aber das Risiko war zu groß, dass es schlimmer wird." Messi habe sich wenige Sekunden vor Ende des Abschlusstrainings am Montag ein Hämatom im Wadenbereich zugezogen.

Ein Vorteil gibt es doch

Für den HSV hat das Fehlen des Spielgestalters auch sein Gutes: Einen Großteil der 1,2 Millionen Euro Antrittsgage des FC Barcelona sparen die Hanseaten nun. Die Nationalspieler Xavi, Andres Iniesta, Victor Valdés, Sergio Busquets, Jordi Alba, Cesc Fabrégas und Pedro waren gleich zu Hause geblieben, weil sie erst am Montag wieder ins Training eingestiegen waren. Kapitän Carles Puyol und David Villa fehlen nach langen Verletzungen.

(lhö/pne/dpa/)