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Radio Hamburg

Trotz Abschiedsfeier

Maradona ignoriert Entlassung

Dubai, 12.07.2012
Diego Maradona

Diego Maradona hat seine Entlassung bei Al-Wasl in Dubai einfach ignoriert.

Der Rauswurf von Diego Maradona beim arabischen Fußball-Verein Al-Wasl nimmt skurrile Züge an.

Vor einem Monat bekannte sich der Club noch zu Diego Maradona. Nun warf Al-Wasl die argentinische Fußball-Legende raus - doch Maradona scheint das irgendwie egal zu sein. Der 51 Jahre alte Argentinier wurde von seinem Ex-Club sogar zu einer Abschiedsfeier eingeladen. Maradona selbst will von seiner vorzeitigen Entlassung als Trainer hingegen gar nichts wissen. "Unglücklicherweise hat der Verein eine Stellungnahme abgegeben, mit der ich nicht einverstanden bin", teilte Maradona in einem ausführlichen Statement auf seiner Homepage mit: "Denn mein Wunsch war und ist es, als Coach von Al-Wasl weiterzumachen."

Maradona will weitermachen

Selbst wenn es dem Club aus finanziellen Gründen nicht möglich sei, neue Spieler zu holen, gebe es die Möglichkeit, mit dem Vorstand darüber zu reden und nach Lösungen zu suchen, meinte Maradona. Sein Engagement war nach nur 13 Monaten beendet worden. Unterschrieben hatte der Weltmeister von 1986 eigentlich für zwei Jahre, nachdem er 2010 als Nationalcoach von Argentinien gescheitert war. Unter Maradona hatte Al-Wasl nicht die erhofften Titel holen können, die vergangene Saison beendete der Club in der heimischen Liga nur als Achter von zwölf Teams. Das Finale der Champions League für die arabischen Staaten verlor der Verein aus Dubai gegen Al-Muharraq aus Bahrain.

Abschiedsfeier bereits geplant

Unterdessen will Al-Wasl der südamerikanischen Fußball-Ikone sogar noch ein Abschiedsfest bereiten. Die Zeremonie solle die einzigartige und enge Bindung widerspiegeln, hieß es von dem Verein aus Dubai. "Wir haben noch keinen Zeitpunkt, das hängt von Maradonas Antwort ab", hatte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Mohammed bin Dokhan am Mittwoch gesagt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Maradona noch nicht zu seiner Entlassung geäußert.

(dpa/lhö)