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Radio Hamburg

Kein Wiederholungsspiel

DFB-Bundesgericht weist Einspruch ab

Frankfurt/Main, 26.05.2012
Randale Fortuna Düsseldorf vs. Hertha BSC

Auslöser für die Verhandlung: Die Krawalle während des Relegationsspiels um den Bundesligaaufstieg zwischen Berlin und Düsseldorf.

Mit der Entscheidung des DFB-Sportgerichts ist der Aufstieg von Fortuna Düsseldorf beschlossene Sache – es sei denn Hertha legt erneut Einspruch ein.

In der Nacht zum Samstag wurde endlich das Urteil gefällt: Und das dürfte den Verantwortlichen von Hertha BSC Berlin gar nicht schmecken. Nach einer Marathonsitzung entschied das DFB-Sportgericht zu Gunsten der Düsseldorfer. "Die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters stand nicht in Zweifel. Eine Schwächung der Mannschaft ist nicht erwiesen“, begründete der Vorsitzende Richter Goetz Eilers. Nachdem schon in erster Instanz der Einspruch gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels zwischen Düsseldorf und Berlin abgewiesen wurde, haben die Berliner nun auch in zweiter Instanz keinen Erfolg.

Erneuter Einspruch offen

Es wurden 11 Zeugen angehört, darunter auch Hertha Trainer Otto Rehhagel. Auf die Frage hin, ob er bei diesem Spiel Furcht empfunden habe, zog dieser einen Vergleich zum zweiten Weltkrieg: "Halb Angst... Ich habe 1943 in einem Keller im Ruhrgebiet gesessen, als uns die Amerikaner bombardiert haben.“ Ob die "Alte Dame“ aus Berlin jetzt erneut das Urteil anfechten werde, ließ Hertha Präsident Werner Gegenbauer indes offen: "Darüber können wir heute keine Entscheidung treffen. Wir gehen heute erst einmal schlafen.“

Ermittlungen gegen Spieler

Gegen Spieler beider Vereine werden unterdessen weiter Ermittlungen angestellt: die Berliner Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und André Mijatovic sowie Fortunas Andreas Lambertz stehen im Verdacht sich während des Spiels und der Krawalle unkorrekt verhalten zu haben. Diese Fälle werden voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt außerdem gegen Zuschauer beider Teams.