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Radio Hamburg

Überraschungs-Comeback in der Nationalmannschaft

Löw nominiert Westermann nach

Frankfurt/Main, 09.10.2012
Heiko Westermann

Heiko Westermann vom HSV ist überraschend für die Nationalmannschaft nachnominiert worden.

Hummels verletzt, Bender verletzt, Lahm gesperrt. Jetzt holt Bundestrainer Löw überraschend den HSV-Spieler Heiko Westermann in den Kader.

Nach einem entspannten Wochenend-Besuch des Münchner Oktoberfestes in geliehener Lederhose musste Joachim Löw noch vor dem Treffpunkt der Fußball-Nationalmannschaft einen Notplan für seine plötzlich arg geschwächte Abwehr entwerfen. Für die verletzte Stammkraft Mats Hummels und Defensiv-Allrounder Lars Bender zauberte der Bundestrainer am Montag überraschend den schon ausgemusterten Hamburger Heiko Westermann als Ersatzmann für die kniffligen WM-Qualifikationsprüfungen am Freitag in Irland und vier Tage später in Berlin gegen Schweden aus dem Hut.

Löw reagiert gelassen auf Spieler-Notstand

Gelassen reagierte Löw am Abend in Frankfurt auf die Personalnot und die öffentlichen Ratschläge von Bayern-Präsident Uli Hoeneß zum Führungsstil. Zuvor hatte sich über Nacht die personelle Situation verschärft. Der Dortmunder Hummels muss wegen einer schweren Prellung am rechten Mittelfuß, die er am Sonntag im Bundesligaspiel bei Hannover 96 erlitten hatte, zwei Wochen pausieren. Der Leverkusener Bender sagte wegen Knieproblemen ab. Den Dortmunder Ilkay Gündogan (Stauchung der Lendenwirbelsäule) hatte Löw bereits vorab streichen müssen.

Vielseitiger Heiko Westermann

Der 29 Jahre alte Westermann hat das Nationaltrikot zuletzt vor fast zwei Jahren getragen. Der nachnominierte HSV-Profi spielte beim 0:0 im Testspiel gegen Schweden am 17. November 2010 in Göteborg neben dem damaligen Newcomer Hummels in der Innenverteidigung. Der vielseitige Westermann kann aber auch außen verteidigen. In Frankfurt, wo sich die nominierten 20 Akteure bis zum späten Montagabend im Teamhotel einfinden mussten, bereitet sich die DFB-Auswahl um Rückkehrer Bastian Schweinsteiger bis Donnerstag vor. Dann geht es weiter nach Dublin, wo Löw am Freitag gegen die von Giovanni Trapattoni betreuten Iren auch den nach zwei Gelben Karten gesperrten Münchner Philipp Lahm ersetzen muss. Der Kapitän konnte immerhin trotz einer Schienbeinprellung schon grünes Licht für seinen Einsatz im zweiten Spiel gegen Schweden geben. Auch sein Bayern-Kollege Thomas Müller sieht trotz einer Risswunde am Auge keine Gefahr für seine Spieleinsätze.

Die personellen Probleme erschweren den Sechs-Punkte-Plan des Bundestrainers, der möglichst auch die Gruppenspiele drei und vier des Ausscheidungs-Marathons für die WM 2014 in Brasilien siegreich bestreiten möchte.

 

(dpa/aba)