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Radio Hamburg

"Den Bock endlich umgestoßen"

St. Pauli gewinnt gegen SV Sandhausen

Hamburg, 01.09.2012
St. Pauli SV Sandhausen 2:1

Die Torschützen Fin Bartels und Marius Ebbers jubeln über das zweite Tor.

Der FC St. Pauli hat beim Heimspiel im Millerntor-Stadion den SV Sandhausen mit einem 2:1 niedergerungen.

Beim FC St. Pauli ist die Fußball-Welt wieder in Ordnung. Mit dem ersehnten ersten Saisonsieg hat der Kiez-Club "den Bock endlich umgestoßen", erklärte Trainer André Schubert nach dem hart erkämpften 2:1 (0:0) über den starken Aufsteiger SV Sandhausen.

Pauli wieder im Tabellen-Mittelfeld

"Das war ein Riesenschritt nach vorne", sagte Matchwinner Fin Bartels, dessen Mannschaft ins Tabellen-Mittelfeld vorrückte. Der wieselflinke Außenspieler war maßgeblich daran beteiligt, dass "die drei enorm wichtigen Punkte" (Bartels) am Samstag auf das St. Pauli-Konto wanderten.

In der 72. Minute brach er mit seinem feinen 16-Meter-Schuss zur Führung den Bann, vier Minuten später legte er den Ball mustergültig für Marius Ebbers auf - die Entscheidung, denn der SVS-Anschlusstreffer durch Marco Pischorn (83.) kam zu spät.

"Heute haben wir zu 100 Prozent umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben"

Eine Woche nach dem katastrophalen Auftritt in Cottbus (0:2) präsentierten sich die Braun-Weißen so, wie Schubert sie immer sehen will. "In Cottbus waren wir erstmals unter meiner Regie vogelwild, heute haben wir zu 100 Prozent umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und das Gaspedal bis zum Schluss durchgedrückt gelassen", meinte der Coach zufrieden. Seine Elf habe "die vier Punkte gezeigt, die St. Pauli auszeichnen: Mut, Leidenschaft, Kampfgeist und Zusammenhalt."

Begeisterte Zuschauer im Millerntor-Stadion

Die 21.045 Besucher im ausverkauften Millerntor-Stadion waren nach längerer Durststrecke dankbar und spendeten begeistert Applaus. "Die Mannschaft hat durch die Art und Weise ihres Auftritts auch die Fans mitgerissen. Beide Seiten haben sich getragen und hochgeschaukelt", fasste Schubert nach 26:7 Torschüssen genüsslich zusammen.

Zwei Tage Urlaub für Bartels & Co.

Zu Beginn der zweiwöchigen Länderspielpause, auf die für die Hanseaten Auswärtsspiele in Köln (mit Ex-Coach Holger Stanislawski) und beim FSV Frankfurt folgen, gab er Bartels & Co. zur Belohnung zwei Tage frei. Danach will der Coach die Zeit nutzen, um den notgedrungen umgestalteten Kader auf die nächsten Herausforderungen vorzubereiten.

Kevin Schindler ist wieder fit und muss ebenso integriert werden wie die Last-Minute-Verpflichtungen Christopher Buchtmann (Köln) und Joseph-Claude Gyau (Hoffenheim). Christopher Avevor gab bereits gegen Sandhausen sein Heimdebüt und gefiel als Rechtsverteidiger. "Er hat seine Sache gut gemacht", lobte Schubert den Ex-Profi von Hannover 96.