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Radio Hamburg

Deutschland - Österreich

2:1-Sieg gegen starke Nachbarn

Wien, 12.09.2012
Deutschland Österreich WM Qualifikation

Das zweite Tor für Deutschland schoss Mesut Özil.

Das war harte Arbeit: Mit viel Kampf und einer großen Portion Leidenschaft hat Deutschland den Österreichern getrotzt und die Siegesserie gegen den kleinen Nachbarn fortgesetzt.

Marco Reus und Mesut Özil erzielten am  Dienstag in Wien die Tore zum 2:1-Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft gegen ein mit neun Bundesliga-Profis gespicktes Austria-Team. Mit sechs Punkten erwischte die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw einen perfekten Start in die WM-Qualifikation und führt die Gruppe C auf dem Weg nach Brasilien 2014 an.

Ein Bremer trifft für Österreich

Der Bremer Zlatko Junuzovic ließ 47.000 Zuschauer im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit seinem Tor von dem ersehnten Prestige-Erfolg träumen, doch Deutschland blieb auch im achten Spiel hintereinander gegen Rot-Weiß-Rot erfolgreich. Zudem baute die DFB-Elf ihre tolle Bilanz in Qualifikationsspielen auf zwölf Siege aus.

Allerdings war auch viel Glück dabei: In der 87. Minute vergab der Bremer Marko Arnautovic das sicher scheinende 2:2 für Österreich.

Hauptsache gewonnen

Hauptsache gewonnen, lautete daher hinterher die Devise. "Wenn wir 2:1 führen, müssen wir in der Lage sein, den Ball zu behaupten. Wir haben die Österreicher immer wieder ins Spiel gebracht. Hätten wir es nach dem 2:0 besser gemacht, hätten die Österreicher keine Chance mehr gehabt", merkte Löw kritisch an.

"Wir haben sechs Punkte aus zwei Spielen, das ist ein sehr guter Start. Mit dem Spiel können wir nicht zufrieden sein. Der Gegner hat früh Druck gemacht, damit sind wir überhaupt nicht klar gekommen", gestand Kapitän Philipp Lahm.

"Wir haben Riesenglück gehabt"

Innenverteidiger Mats Hummels räumte ein: "Wir haben Riesenglück gehabt am Ende." Auch Torhüter Manuel Neuer fiel ein Stein vom Herzen: "Wir können glücklich und zufrieden sein mit den Punkten, mit dem Spiel weiß Gott nicht. Die Chancen der Österreicher entstanden durch unsere eigenen Fehler."

Duell auf Augenhöhe

Das 38. Nachbarschaftsduell war wie von Löw erwartet ein Duell auf Augenhöhe, lief aber über weite Strecken nicht nach dem Geschmack des Bundestrainers. Statt die eigenen Stärken auszuspielen bekam das deutsche Team lange Zeit keinen rechten Zugriff auf das Spiel und war vor allem damit beschäftigt, gegen die bissig und aggressiv zu Werke gehenden Gastgeber Flurschaden zu verhindern.

Durch die Führung kam etwas mehr Sicherheit in die Mannschaft, die sich am Ende nur dank ihrer kämpferischen Qualitäten durchsetzte. Sami Khedira behielt in vielen Phasen kühlen Kopf und stopfte die Löcher, die durch die Fahrlässigkeit seiner Nebenleute entstanden waren. Kapitän Philipp Lahm zeigte wie schon beim 3:0 gegen Färöer Schwächen im Zweikampfverhalten und auch Marcel Schmelzer, der nach auskurierter Fußprellung als linker Verteidiger zum Einsatz kam, unterstrich, dass er noch nicht wieder der Alte ist.

Reus sorgt für Erleichterung

Neben Khedira wirkte auch Rückkehrer Holger Badstuber als defensiver Stabilisator. Immerhin klappte die Chancenverwertung besser als vier Tage zuvor in Hannover. Reus, der auf links ansonsten nicht wie erhofft zum Zuge kam, nutzte eine der ganz wenigen Möglichkeiten der DFB-Elf vor der Pause zum 1:0 und sorgte damit für riesengroße Erleichterung. Danach war für den Dortmunder allerdings wegen einer Fußverletzung Schluss.

(dpa/pne)