Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Zwei Punkte verschenkt

HSV verspielt Sieg gegen Möchengladbach

Mönchengladbach, 27.09.2012
HSV - Gladbach September 2012

Artjoms Rudnevs traf in der 45. Minute per Kopf zum 2:1 für den HSV.

Zwei Tore, überlegene Mannschaft und ein Gegner, der nur noch zu zehnt spielt: All das hat nicht für einen HSV-Sieg gegen Möchengladbach gereicht.

Das war einfach nur unnötig: Der HSV verspielt einen sicheren Sieg gegen Borussia Möchengladbach und nimmt am Ende nur einen Punkt mit nach Hamburg. Dabei war da viel mehr drin. Stark auftretende Hamburger führten bis zur 91. Minute gegen zehn Gladbacher mit 2:1, in der Nachspielzeit kassierte das Team von Trainer Fink dann aber das unglückliche 2:2.

Schock in der Nachspielzeit

Alvaro Dominguez hat Borussia Möchengladbach vor einer weiteren Heimpleite in der Fußball- Bundesliga bewahrt. Der Spanier rettete seinem Team beim schmeichelhaften 2:2 (1:2) gegen den stark aufspielenden Hamburger SV mit seinem glücklichen Treffer in der Nachspielzeit zumindest einen Punkt. Teamkollege Martin Stranzl, der nach der Pause Rot sah, erzielte am Mittwochabend vor 46.233 Zuschauern im Borussia Park in der 39. Minute den Ausgleich zum 1:1.

Van der Vaart trifft und verschießt Elfmeter

Für die überlegenen Hanseaten trafen Rafael van der Vaart (23.) und Artjoms Rudnevs (45.). Van der Vaart vergab die Vorentscheidung, als er einen Foulelfmeter an den Pfosten (55.) hämmerte; zuvor hatte Stranzl gegen Ivo Ilicevic die Notbremse gezogen. Seit fünf Pflichtspielen wartet die Mannschaft von Trainer Lucien Favre damit schon auf einen Sieg. "Ein 2:2 am Ende zu Zehnt - das ist positiv. Die Mannschaft glaubt an sich, das hat sie heute gezeigt, aber wir müssen kämpfen. Es bleibt viel zu tun", sagte der Schweizer Coach. Pechvogel Stranzl zeigte sich nach der Partie als fairer Sportsmann. "Mein Tor hätte nicht gegeben werden dürfen", sagte der Österreicher, der sich bei seinem Kopfball regelwidrig aufstützte. Doch auch den Platzverweis fand er ungerecht. "Für mich war das keine Rote Karte, weil ich ihn nicht berührt habe", versicherte Stranzl. "Wir haben Gott sei Dank noch einen Punkt geholt."

Gleiches Team wie gegen Dortmund

HSV-Coach Thorsten Fink vertraute im 89. Bundesliga-Duell beider Mannschaften seiner siegreichen Elf vom 3:2 gegen Meister Dortmund - allerdings fehlen ihm weiterhin sieben Stammkräfte. Favre hatte dagegen alle Mann an Bord, er stellte nach dem 1:1 in Leverkusen auf zwei Positionen um: Für Roel Brouwers rückte Neuzugang Dominguez ins Abwehrzentrum. Mike Hanke spielte zweite Spitze neben Luuk de Jong. Der Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka, einst von HSV-Coach Fink beim FC Basel geformt und gefördert, rückte ins defensive Mittelfeld.

HSV übernahm sofort das Kommando

Weil bei den "Fohlen" nichts zusammenlief, übernahmen die Hanseaten nach 15 Minuten sogar das Kommando - und schockten die Favre-Elf mit dem sehenswerten Führungstor: Mit links hämmerte van der Vaart die Kugel vom Strafraumeck ins lange Eck. Erstmals seit dem 17. Mai 2008 traf der Niederländer wieder in der Bundesliga. Hanke prüfte Adler (26.), und der HSV schien dem 2:0 näher zu sein als Gladbach dem Ausgleich, der dann wie aus heiterem Himmel fiel: Nach einem Eckball des Norwegers Harvard Nordtveit war Verteidiger Stranzl per Kopf erfolgreich - ebenso wie der Lette Rudnevs Sekunden vor dem Pausenpfiff nach schöner Flanke von Milan Badelj. Der überzeugend aufspielende Rudnevs vergab eine gute Chance zum 3:1 (51.). Arango zirkelte einen Freistoß ans Außennetz (77.).

(dpa/lhö)