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Radio Hamburg

Fußball-Weltmeisterschaft

Deutschlands WM-Outfit wird heiß diskutiert

München, 12.11.2013
DFB, Trikot, WM, 2014

Thomas Müller (m.) und Julian Draxler (r.) neben Fußballfan Roman Wolf (l.) bei der offiziellen Präsentation des neuen Trikots der Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Die Nationalmannschaft setzt mit einem besonderen WM-Outfit ein Zeichen. Das Trikot wird bei den Fans heftig diskutiert. Wie finden Sie das Outfit?

Die deutsche Fußball-Elf wird zum weißen Ballett, doch am neuen WM-Outfit scheiden sich die Geister. Mit weißen Trikots und weißen Hosen will die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien die Gegner austanzen und die Sehnsucht der deutschen Fans nach dem WM-Gold erfüllen.

Präsentation der Trikots

Sieben Monate vor dem WM-Start machten Thomas Müller und Julian Draxler schon einmal Werbung für ihre neue Arbeitskleidung. Die beiden Nationalspieler präsentierten das neue WM-Outfit am Dienstag (12.11.) bei einer Busfahrt durch die Innenstadt von München. "Ich finde die weiße Farbe ein bisschen irritierend. Mein Sohn denkt immer, dass ist ein anderer Verein statt Deutschland", kommentierte eine Frau auf der Straße lachend.

Mal was anderes

"Ich finde es grundsätzlich mal was anderes, ein bisschen weg von dem, was wir sonst hatten", sagte Deutschlands Torwarttrainer Andreas Köpke zur neuen Ausstattung. DFB-Kapitän Philipp Lahm wird in einer Pressemitteilung mit den Worten zitiert: "Toll, dass das neue Outfit eine Farbe von den Stutzen bis zum Trikot durchzieht." Längst ist das Trikot der Nationalelf nicht mehr nur Spielbekleidung, sondern auch Ausdruck für den jeweiligen Zeitgeist.

Geschäft mit den Trikots

Und vor allen Dingen ein Geschäft. Die Nationalspieler preisen es Trikot an, Lukas Podolski promotete den Ausrüster sogar in der ZDF-Werbung "Wetten, dass..?". Für Erwachsene kostet das neue DFB-Dress 79,95 Euro, nur 20 Euro weniger müssen für Kindergrößen hingelegt werden. Bei der Heim-WM 2006 wurden 1,5 Millionen Stück verkauft. Bei der WM in 2010 in Südafrika waren es 1,2 Millionen. Und bei der EM 2012 gingen über eine Million Trikots über den Ladentisch. Und wer immer so ausschauen möchte wie die Spieler auf dem Feld, müsste sich auch das Auswärtstrikot zulegen. Auch das soll ungewöhnlich aussehen.

Weiße Hemden sind Tradition

Das weiße Hemd hat eine lange Tradition. Seit über 100 Jahren läuft die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) damit bei Länderspielen auf. Seit dem WM-Debüt 1934 war auch Schwarz für die Hosen gesetzt. In Brasilien aber wird das Team von Bundestrainer Joachim Löw ganz in Weiß um den ersten Titelgewinn seit 18 Jahren kämpfen.

Leichtigkeit des Spiels

Die weiße Hose soll laut DFB-Sponsor Adidas die "Leichtigkeit des deutschen Spiels" symbolisieren, was in Fan-Foren und Diskussionsrunden heftig diskutiert wird. "Richtig gut, dass das Trikotdesign extrem anders und deutlich auffälliger ist als früher", äußerte der Dortmunder Abwehrspieler Mats Hummels. "Einfarbig ist genau das Richtige", sagte dessen erstmals ins A-Team berufener BVB-Kollege Roman Weidenfeller, der jedoch als Torhüter ohnehin stets in einer anderen Farbe als die Feldspieler auflaufen muss.

Wunsch nach viertem Stern

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hatte das Rot vor der Heim-WM 2006 erstmals eingebracht. Festgehalten wurde an den drei Sternen auf der Brust für die WM-Titelgewinne 1954, 1974 und 1990. Geht es nach den Nationalspielern, sollen dann vier Sterne das WM-Trikot 2018 zieren.

Erster Trikot-Auftritt am Freitag

Am Freitag (15.11.) im Testspiel in Mailand gegen Italien wird die Nationalmannschaft erstmals mit ihrem weißen Brasilien-Dress
auflaufen. Beim legendären 1:0 gegen Polen bei der Heim-WM 1974 trugen Franz Beckenbauer und Co. ebenfalls weiße Hosen. Die waren zwar nach der Wasserschlacht von Frankfurt nicht mehr weiß, aber Deutschland zog mit dem Sieg ins Finale ein und wurde Weltmeister.

(dpa/kru)

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