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Radio Hamburg

Blamage verhindert

HSV gewinnt knapp gegen Cottbus

Cottbus, 19.08.2014
HSV gewinnt im Pokal gegen Cottbus

Jubel beim HSV: Mit einem Sieg gegen Cottbus sicherten sich die Hamburger den Einzug in die zweite Pokalrunde.

Zum Auftakt der neuen Spielzeit ist der HSV der nächsten Blamage nur knapp entgangen. Im DFB-Pokal gab's einen knappen Sieg gegen Cottbus.

Das ist gerade nochmal gut gegangen: Erst im Elfmeterschießen sicherte sich der HSV am Montag in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 4:1 den Sieg beim Drittligisten Energie Cottbus, nachdem es nach 120 Minuten 2:2 (1:1, 0:1) gestanden hatte. René Adler hielt im Nervenduell gleich zweimal gegen Fabian Pawela und Sven Michel. "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen, so haben wir uns das nicht gewünscht, aber wir haben zu viele Fehler gemacht", sagte der Keeper. "Cottbus hat es gut gemacht, das muss man anerkennen, aber so ist das öfter in einem Pokalspiel."

Westermann und van der Vaart treffen

Manuel Zeitz hatte die Lausitzer per Foulelfmeter in Führung gebracht (10. Minute). HSV-Verteidiger Heiko Westermann markierte für die erst ab der zweiten Halbzeit besser spielenden Gäste den Ausgleich (70.). Die HSV-Führung durch einen direkt verwandelten Freistoß von Kapitän Rafael van der Vaart in der Verlängerung (96.) konterte Sven Michel (105.) noch einmal. Der in die 3. Liga abgerutschte ehemalige Erstligist FC Energie präsentierte vor 16.384 Fans im Stadion der Freundschaft die
bekannten Tugenden. "Ich bin stolz auf die Leistung, aber traurig, dass wir uns nicht belohnt haben", sagte Trainer Stefan Krämer.

Adler mit dem Fehler - dann der Retter

Als Hamburgs Torwart Adler bei einem Abwehrversuch den verbissen kämpfenden Fanol Perdedaj umrammte, zeigte Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer auf den Elfmeterpunkt. Zeitz ließ sich die Chance nicht entgehen. Am harmlosen Auftritt der Gäste, bei denen mit dem Schweizer WM-Teilnehmer Valon Behrami nur ein Neuzugang in der Startelf stand, änderte der Rückstand zunächst nichts. Nur gegen Marcell Jansen und Ivo Ilicevic musste Energie-Torwart Kevin Müller ernsthaft eingreifen (15.). Ein Ball von van der Vaart rollte am Tor der Gastgeber vorbei (37.). Der Außenseiter hätte sogar seine Führung ausbauen können, wenn er einen der verheißungsvollen Konter besser ausgespielt hätte. So aber erhöhte der HSV mit dem eingewechselten Pierre-Michel Lasogga den Druck. Westermann köpfte eine Freistoß-Flanke von van der Vaart ein. Nach einer spannenden Verlängerung mit Chancen auf beiden Seiten rettete Adler schließlich seinem Team das Weiterkommen.

(dpa/lhö)

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