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Radio Hamburg

DFL-Entscheidung

Bundesliga führt Torlinientechnik ein

Frankfurt, 04.12.2014
Torlinienkamera, Torlinie, Kamera, Chip im Ball, Torkamera, Getty Images

Die Fußball-Bundesliga hat sich grundsätzlich für den Einsatz der Torlinien-Technologie entschieden.

Bei der Abstimmung der DFL wurde mit einem deutlichen Abstimmungsergebnis entschieden, dass die Torlinientechnik eingeführt wird.

Die Deutsche Fußball-Liga hat über die Einführung der Torlinientechnologie entscheiden. Ein technisches System wird absofort kontrollieren, ob der Ball wirklich im Tor war.

Eindeutiges Ergebnis

Bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga sprach sich am Donnerstag (04.12.) in Frankfurt am Main nach Angaben von Ligapräsident Reinhard Rauball eine ausreichende Mehrheit von 15 Erstligisten für das Hawk-Eye-System aus, drei Clubs votierten dagegen. "Ich glaube, dass es für den deutschen Fußball ein Schritt nach vorne ist", sagte Rauball.

Gegenstimmen vor Wahl

Den Antrag zur erneuten Abstimmung hatte der FC Bayern München im Mai gestellt. Anstoß war die Diskussion um ein nicht gegebenes Tor des Dortmunders Mats Hummels im DFB-Pokalfinale gegen die Bayern. Bei der ersten Abstimmung am 24. März hatten sich 24 der 36 Profivereine gegen die Satzungsänderung gewehrt - auch aus finanziellen Gründen. Diesmal wurden die Zweitligisten nicht mehr mit einbezogen, nur die Erstligisten stimmten ab.

Zweitligisten nicht mit dabei

Diesmal stimmten die Zweitligisten nicht mit ab, die Entscheidung gilt allein für das Oberhaus. "Wir freuen uns über diese klare Entscheidung", sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig. Schon eine Zwei-Drittel-Mehrheit von zwölf Vereinen hätte genügt. Vor der Abstimmung hatte die DFL in einer Ausschreibung unter den Anbietern die Kosten für die Technik ermittelt. Etwas überraschend gab die Liga nun dem Hawk-Eye-System den Vorzug, das bereits in der englischen Premier League mit Erfolg zum Einsatz kommt. Es sei ein "exzellenter Preis  in den Verhandlungen erzielt worden, versicherte Rettig. 

Hawk-Eye-System wird verwendet

Zuvor hatte die DFL in einer Ausschreibung unter verschiedenen Anbietern von Torlinientechnik die zu erwartenden Kosten ermittelt. Beim Hawk-Eye-System registrieren sieben auf jedes Tor gerichtete Kameras die Position des Balles zentimetergenau. Einen Torerfolg meldet das System in nur einer Sekunde an den Schiedsrichter. Die Uhr am Handgelenk des Referees vibriert und blinkt, es ertönt ein Audio-Hinweis über das Headset. Möglich ist es zudem, in den Stadien wie beim Tennis eine grafische Präsentation der Szene zu zeigen.

(dpa/kru)

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