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Radio Hamburg

Chaos beim HSV

Van Marwijk bleibt vorerst Trainer

Hamburg, 09.02.2014
Felix Magath, VFL Wolfsburg, HSV, Trainer, Geschäftsführer, Sportdirektor, Witters

Magath kommt vorerst nicht. Nach der Marathon-Sitzung des HSV-Aufsichtsrates gibt es nichts zu vermelden.

Über acht Stunden hat der HSV-Aufsichtsrat am Sonntag getagt. Zu verkünden gab es am Ende nichts.

Das große Chaos beim HSV geht weiter. Nach der sechsten Niederlage in Folge traf sich der HSV-Aufsichtsrat am Sonntag (09.02.) zu einer Krisensitzung im Hotel "Grand Elysée" in Hamburg. Über sieben Stunden wurde geredet - um am Ende nichts zu verkünden. Stand jetzt bleiben sowohl Trainer Bert van Marwijk, Sportchef Oliver Kreuzer und Vorstandsboss Carl Jarchow in ihren Ämtern. "Es gibt nichts zu verkünden, die Sitzung ist beendet", sagte Pressesprecher Jörn Wolf gegen 22:50 Uhr den zahlreichen Pressevertretern vor Ort. "Aufsichtsratschef Jens Meier hat mir erklärt, dass es kein Ergebnis zu vermelden gibt.“

Vorerst keine Veränderungen beim HSV

Nichts neues also. Nach jetzigem Stand wird Bert van Marwijk am Mittwoch beim DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Bayern München auf der Bank sitzen und auch beim wichtigen Spiel gegen Braunschweig weiter als HSV-Trainer fungieren. Konnte sich der Aufsichtsrat nicht auf Felix Magath einigen? Laut verschiedener Medieninformationen wurde Magath per Telefon dazugeschaltet, um sein Konzept für den HSV zu erklären. Gibt es jetzt eine Art "Schonfrist" für die HSV-Chefs? Keine dieser Fragen konnte am Abend beantwortet werden, weil der Aufsichtsrat sich nach der Marathon-Sitzung nicht gegenüber der Presse äußerte. Ein mehr als peinliches Ergebnis!

Hat Magath jetzt noch Interesse?

Der ehemalige Bundesliga-Trainer und Manager Felix Magath lehnte eine mögliche Aufgabe beim abstiegsbedrohten Hamburger SV vor Beginn der Krisensitzung nicht ab. "Wenn mir jemand so eine Aufgabe anbieten würde, könnte ich mir Gedanken darüber machen. Bis jetzt ist es nicht passiert", sagte der 60 Jahre alte Fußballlehrer. Zur sechsten HSV-Niederlage in Serie gegen Hertha BSC am Samstag meinte der Ex-Profi der Hamburger: "Es ist fürchterlich, wie sich die Dinge da entwickelt haben." Ob Magath sich allerdings vom HSV hinhalten lässt, ist fraglich.

Der Aufsichtsrat des HSV soll sich nach Informationen des "Hamburger Abendblatt" bereits am vergangenen Donnerstag (06.02) mit Magath getroffen haben. Dabei soll der Franke seine Bereitschaft bekundet haben, kurzzeitig in Doppelfunktion für den Hamburger Verein arbeiten zu wollen. 

(lhö)

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