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Radio Hamburg

Drei Punkte in Dresden

2:1 - FC St. Pauli schlägt Dynamo Dresden

Dresden, 23.02.2014
FC St. Pauli vs Dynamo Dresden, Feb.2014

Jubel nach dem 1:0 durch Florian Kringe.

Der FC St. Pauli schnuppert wieder an den Aufstiegsplätzen. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Bochum holten sich die Hanseaten drei Punkte bei Dynamo Dresden.

Der FC St. Pauli hat seine "schwarze Serie" bei Dynamo Dresden beendet und wieder Kontakt zu den Aufstiegsplätzen in der 2. Fußball-Bundesliga hergestellt.

St. Pauli jetzt auf Tabellenplatz 6

Nach vier Niederlagen bei den bisherigen Auftritten in Sachsen gewannen die Hanseaten unter Trainer Roland Vrabec am Sonntag (23.02.) bei den abstiegsgefährdeten Dynamos beim 2:1 (1:1) im fünften Anlauf erstmals. Als Sechste liegen sie nun nur noch einen Punkt hinter dem Karlsruher SC auf dem Relegationsrang drei. Dynamo bangt als Drittletzter weiter um den Klassenverbleib. Vor 29.622 Zuschauern erzielten Florian Kringe (35. Minute) und Marcel Halstenberg (48.) die Tore für den Kiez-Club. Marco Hartmann (44.) hatte zwischenzeitlich für die Dresdener ausgeglichen. "Er hat einen sehr guten Freistoß und trainiert diese Standards regelmäßig", lobte Vrabec seinen Siegtorschützen. "Marcel war sehr fokussiert und hat sich den Ball geschnappt. Das hat sehr gut geklappt", ergänzte St. Paulis Trainer, dessen Team «wie erhofft oben drangeblieben ist."

Attraktive erste Halbzeit

Beide Mannschaften zeigten eine attraktive erste Halbzeit. Die Gäste hatten bei Torschüssen und Ballbesitz ein klares Übergewicht und hätten in der ersten Halbzeit schon höher führen können. Doch es kam anders: Nach einem von Hartmann schnell ausgeführten Freistoß kam der Ball nach einem unzureichenden Abwehrversuch von Markus Thorandt wieder zu ihm zurück. Hartmann ließ sich die Chance nicht nehmen und traf aus der Nahdistanz. Die Freude währte aber nur kurz. Nach dem Wiederanpfiff traf Halstenberg mit einem fulminanten Freistoß. Kevin Schindler hatte später noch zwei gute Chancen und hätte seinem Club die Zitterpartie in der Schlussphase ersparen können.

(dpa/mgä)

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