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Radio Hamburg

Mitgliederversammlung

Strukturreform: 79 Prozent wollen HSV Plus

Hamburg, 19.01.2014
HSV Mitgliederversammlung

7.134 HSV-Mitglieder kamen am Sonntag ins CCH

Im CCH haben fast 80 Prozent der HSV-Mitglieder für das Model "HSV Plus" abgestimmt. Jetzt beginnt die Strukturreform.

Es ist soweit: Im Congress Centrum Hamburg haben die Mitglieder am Sonntag (19. Januar) nach siebenstündiger Tagung über die Zukunft des Hamburger Sport-Vereins abgestimmt. Insgesamt 7134 HSVer sind zur Mitgliederversammlung gekommen – so viele wie noch nie zuvor.

"HSV Plus" gewinnt die Abstimmung

Das Konzept "HSV Plus" hat die Abstimmung mit deutlichen 79,4 Prozent gewonnen. Keine Überraschung, denn das Modell galt von Beginn an als großer Favorit.

Was bedeutet "HSV Plus"?

Die Initiative des ehemaligen Aufsichtsrat-Chefs Otto Rieckhoff will die Profifußball-Abteilung aus dem restlichen Verein ausgliedern und in eine Aktiengesellschaft verwandeln, damit gerade in finanzieller Hinsicht mehr Handlungsspielraum besteht. Genau das wollten die Gegner der Initiative verhindern. Ihre Horrorvision ist ein Verein, der von externen Geldgebern fremdbestimmt wird. Sie haben Angst, dass der Verein auseinanderbricht und noch tiefer gespaltet wird.

Geld braucht der Verein allerdings mehr als alles andere. Fast 100 Millionen Euro Schulden, jahrelange Misswirtschaft und das Verschlafen von Trends im Fußball haben den HSV unter Druck gebracht, schleunigst etwas du verändern.

Das waren die anderen Konzepte

Insgesamt gab es noch vier weitere Modelle, die sich zur Wahl gestellt haben.

"HSV – Zukunft mit Tradition": Diese Initiative sprach sich für eine Intensivierung des Sponsorenmodells aus, war aber ganz klar gegen die Ausgliederung und den Anteilsverkauf an Investoren.

"HSV-Reform": Das Konzept der Supporters sprach sich ebenfalls gegen eine Ausgliederung und Anteilsverkäufe aus. Dafür wollte man den Aufsichtsrat verkleinern und die Rolle des Vorstands stärken und ihm mehr Freiheiten geben, zum Beispiel bei Transfers.

"HSV 21": Diese Initiative wollte aus dem HSV einen Stiftungsverein mit drei selbstständigen Säulen machen: Profis, Amateure, Supporters.

"Initiative Rautenherz": Das Modell wollte die Profis ebenfalls ausgliedern, allerdings eine GmbH und Co. KG auf Aktienbasis bilden.

Was passiert nun?

Das Konzept soll in den nächsten Monaten konkretisiert und zur Abstimmung im Mai oder Juni den Mitgliedern erneut vorgelegt werden. Für die Annahme ist eine Dreiviertelmehrheit notwendig.

(dpa/slu)

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