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Radio Hamburg

Verletzungspech beim HSV

Vier Wochen Pause für Michael Mancienne

Hamburg, 31.01.2014
Michael Mancienne, HSV, Training, Witters

HSV-Trainer Bert van Marwijk muss vier Wochen auf Michael Mancienne verzichten.

Der vom Verletzungspech verfolgte HSV muss nun auch noch auf Abwehrspieler Michael Mancienne verzichten. Der 26-Jährige hat sich den linken Ringfinger gebrochen. 

Wie HSV-Trainer Bert van Marwijk am Donnerstag sagte, steht ihm der Engländer, der schon operiert wurde, rund vier Wochen nicht zur Verfügung.

Verletztenliste wird länger

Ob Neuzugang Ouasim Bouy am Samstag bei 1899 Hoffenheim auflaufen kann, ist offen. Der von Juventus Turin ausgeliehene Mittelfeldakteur klagt über eine Zehenverletzung, sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Gleiches gilt für Johan Djourou. Der Schweizer Nationalspieler steht nach einem auskurierten Muskelfaserriss in der Wade seit Mittwoch wieder im Mannschaftstraining. „Wir müssen abwarten, ob er am Samstag schon wieder zum Kader gehört“, sagte der Trainer. Er ließ offen, wer den ebenfalls verletzten Torjäger Pierre-Michel Lasogga ersetzen wird: Kandidaten sind der gelernte Stürmer Jacques Zoua oder der Mittelfeldakteur Hakan Calhanoglu. „Das sind zwei Möglichkeiten“, sagte der Coach.

Kreuzer stärkt van Marwijk den Rücken

HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer stärkt währenddessen den in die Kritik geratenen Trainer. „Ich bin von Bert van Marwijk total überzeugt“, wiederholte der Sportchef am Donnerstag nach der Pressekonferenz. Kreuzer reagierte damit auf Kritik an der Entscheidung des Niederländers, seinen Profis nach der 0:3-Heimpleite gegen Schalke 04 und dem Sturz auf Relegationsrang 16 rund 51 Stunden frei zu gegen.

Lest auch: Krise beim HSV: Van Marwijk flüchtet und gibt trainingsfrei

Der HSV steckt nach der Niederlage gegen Schalke noch tiefer in der Krise. Trainiert wird Dienstag (28.01.2014) t ...

Van Marwijk wollte Verletzungspech vorbeugen

"Wir müssen eher 100.000 andere Dinge hinterfragen und nicht den Trainer", hatte der Sportvorstand zuvor in der "Bild" erklärt. Kreuzer räumte zwar ein, dass die gewährte Freizeit "wie eine Belohnung" wirke, stellte aber klar, dass diese Entscheidung in van Marwijks Ermessensbereich liege. "Der Trainer befürchtet, dass sich noch mehr Spieler verletzen", betonte er. Van Marwijk verwies auf die wissenschaftliche Erkenntnis, wonach es "für Fußballer, die auch mental viel Druck haben, besser ist, nur einmal am Tag zu trainieren". Andernfalls würde die Verletzungsgefahr steigen.

Keine weiteren Verpflichtungen geplant

Im richtungsweisenden Punktspiel beim Abstiegsrivalen Hoffenheim (18 Punkte) erwartet Kreuzer vom HSV (16) eine Trotzreaktion. „Von der ersten bis 90. Minute muss die Lunge brennen. Wir müssen den Gegner niederlaufen, bis wir selbst kaputt sind.“ Einen weiteren Zugang vor Schließung der Transferperiode am Freitag schloss er trotz der angespannten Personallage nahezu aus: „Gehen Sie mal davon aus, dass in den letzten 24 Stunden nichts mehr passieren wird.“

(dpa / ste)

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