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Radio Hamburg

Fußball Weltmeisterschaft

Noch 100 Tag bis zur WM in Brasilien

Stuttgart, 03.03.2014
Joachim Löw

Joachim Löw wird 100 Tag vor der WM deutlich.

Nur noch 100 Tage bis zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Bundestrainer Joachim Löw macht den Nationalspielern Druck.

Ungewöhnlich deutlich ist Fußball-Bundestrainer 100 Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien mit seinen Spielern in die Pflicht gegangen. Von einem Weckruf sprach der 54-Jährige. "Die Uhr tickt. Nur wer sie hört, wird eine reelle Chance haben, dabei zu sein", so Löw.

Viele Probleme

Viele Nationalspieler hätten Fitness- und Formdefizite und müssten in der nächsten Zeit höchste Professionalität zeigen. Löw machte deutlich, dass die möglichen Anwärter auf einen Platz in der Startelf, die nächsten Monate bis zur WM im Bezug auf ihr Training und ihren Lebenslauf möglichst optimal nutzen sollten. Auch Teammanager Oliver Bierhoff äußerte seine Bedenken zum gegenwärtigen Zustand der deutschen Nationalmannschaft: "Wir sind ein Zwölfzylinder, der nicht auf allen Pötten läuft."

Verletzte und fehlende Spielpraxis

Es reiche nicht, dass Deutschland auf dem Papier ein Topteam habe, erklärte Löw angesichts verletzter Akteure wie Sami Khedira und Ilkay Gündogan sowie etlicher Akteure ohne ausreichende Spielpraxis und Form wie Mario Gomez oder René Adler. "Wir brauchen bei der WM die besten verfügbaren Spieler, nicht die theoretisch besten. Wir sind im Moment nicht in der Lage zu sagen, diese 23 Spieler bilden den Kader", erklärte der 54-Jährige. Alle WM-Kandidaten stehen ab sofort unter scharfer Beobachtung: "Wir werden sie ein Stück weit überwachen. Wir haben sie aufgefordert, individuell an sich zu arbeiten", betonte Löw.

Weitere Nominierungen

Am 8. Mai, zwei Tage vor dem Bundesliga-Abschluss, will der Bundestrainer zunächst ein erweitertes Aufgebot nominieren, das er bis zum FIFA-Meldeschluss am 2. Juni auf dann 20 Feldspieler und drei Torhüter reduzieren muss. "Die Zeit wird immer enger. Wir haben die Phase der Wahrheit und Klarheit begonnen. Wir werden Entscheidungen treffen müssen, die dem einen oder anderen Spieler wehtun werden", kündigte Löw an. Wer am 21. Mai mit ins WM-Trainingslager nach Südtirol reisen darf, hänge von jedem Spieler selbst ab.

Grundvoraussetzung für ein persönliches WM-Ticket seien absolute Fitness und maximale Belastbarkeit bei einem extrem anstrengenden Turnier in Brasilien, unterstrich Löw nochmals. Eine Ausnahme würde er für Khedira machen, der nach seinem Kreuzbandriss "sehr weit" im Aufbautraining sei.

Testlauf gegen Chile

Wie ernst es wirklich um die deutsche Mannschaft bestellt ist, wird man am Mittwochabend in Stuttgart im Ländertestspiel gegen Chile sehen. Die Marschroute für die Weltmeister ist indes klar. Die deutsche Nationalelf soll um den Titel mitspielen.

(dpa/ san)

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