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Radio Hamburg

Brutales Foul

"Alles kaputt, was kaputt sein kann"

Aarau, 12.11.2014

In der Schweizer Liga kam es zu einem unglaublich brutalen Foul. Der Ex-Hoffenheimer Sandro Wieser trat seinem Gegenspieler regelrecht das Knie kaputt. 

Das tut ja schon beim Hinsehen weh! Ex-Bundesliga-Profi Sandro Wieser vom FC Aarau kommt im Zweikampf mit Gilles Yapi vom FC Zürich viel zu spät. Mit gestrecktem Bein springt er in seinen Gegenspieler hinein, als der Ball schon längst weg ist. Einem wird ganz schwindelig, wenn man sich anschaut, wie Yapis Knie nach innen weg knickt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht krümmt sich der Spieler vom FC Zürich auf dem Boden. Ohne mit der Wimper zu zucken, zeigt der Schiedsrichter dem 21-jährigen Wieser die rote Karte, während Yapi umgehend ins Krankenhaus gebracht wurde.

"Alles kaputt, was kaputt sein kann"

Laut Angaben des Senders "N24" seien sowohl das vordere Kreuzband als auch das Innenband sowie der mediale und laterale Meniskus eingerissen. Des Weiteren erlitt der 32-jährige Ivorer einen Knorpeldefekt, der bis auf den Knochen geht und eine Verletzung des Stabilisierungsbands der Kniescheibe. Fragmentstücke des Meniskus befänden sich außerdem im Gelenk. Ob Yapi seine Karriere je wieder fortsetzen kann, bleibt offen. "In Yapis Knie ist so ziemlich alles kaputt, was kaputt sein kann", so FC-Zürich-Präsident Ancillo Canepa gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick".

Was für eine Strafe dem Übeltäter Sandro Wieser droht, ist ebenso noch völlig offen. Zwar sieht die Schweizer Liga eine Maximalstrafe von vier Spielen vor, allerdings könnte der Fall sogar vor Gericht gehen.

Entschuldigung am Telefon

Zunächst schwieg Sandro Wieser zu dem brutalen Foul an seinem Gegenspieler. Dann entschuldigte er sich aber auf seiner Facebookseite und erklärte, dass er länger mit Yapi telefoniert habe: "Ich wollte nochmals mit ihm reden und ihm alles erklären", so Wieser. "Yapi ist mir nicht böse, er weiß, dass es keine Absicht war. Wir haben schon abgemacht, dass ich ihn nach seiner Operation besuchen werde."

(jmü)

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