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Radio Hamburg

FC St. Pauli

Oke Göttlich ist neuer Präsident

Hamburg, 17.11.2014
Oke Göttlich, FC St. Pauli, Präsident

Oke Göttlich ist neuer Präsident des FC St. Pauli.

Göttlich ist neuer Präsident des FC St. Pauli. Mit seinem Team tritt er die Nachfolge der bisherigen Clubführung mit Stefan Orth an der Spitze an. 

Das bisherige Präsidium war trotz zahlreicher Erfolge vom Aufsichtsrat nicht für eine erneute Kandidatur nominiert worden.

Göttlich mit großer Mehrheit gewählt

Oke Göttlich ist der neue starke Mann beim FC St. Pauli. Der 38 Jahre alte diplomierte Sportwissenschaftler und Geschäftsführer eines digitalen Medienunternehmens wurde am Sonntag (16.11) bei der Mitgliederversammlung des Fußball-Zweitligisten im Congress Centrum Hamburg wie erwartet mit großer Mehrheit zum Clubchef gewählt. Göttlich erhielt 831 von 1064 möglichen Stimmen. Er tritt damit die Nachfolge von Stefan Orth an, der dem Kiez-Club seit 2010 vorstand.

Orths Team war Anfang Juli vom Aufsichtsrat des Vereins überraschend nicht für eine erneute Kandidatur vorgeschlagen worden.  "Wir wollen beim FC St. Pauli erstklassige Rahmenbedingungen schaffen und die Chance auf Nichterfolg minimieren", meinte der neue Clubchef.

Göttlich macht Profis Mut

Trainer, Sportchef und Präsidium müssten mehr denn je "als Team agieren", ergänzte Göttlich. Dessen Führungsriege gehören der Banker Thomas Happe, Rechtsanwalt Reinher Karl sowie die Unternehmensberater Joachim Pawlik und Jochen Winand an. Den anwesenden Profis, die in der 2. Liga derzeit einen Abstiegsrang belegen, machte er Mut: "Ihr seid stark, ihr schafft das und bekommt unser aller Vertrauen."

Orth zieht positive Bilanz

Orth zog eine positive Bilanz seiner Regentschaft. "Wir haben in den vier Jahren einen Gewinn von über 14 Millionen Euro vor Steuern erzielt", sagte er unter dem Beifall der Mitglieder. Mit dem in der Endphase befindlichen Neu- und Ausbau des Millerntor-Stadions und der Schaffung des schmucken Trainingszentrums an der Kollaustraße habe man Meilensteine gesetzt. Unter der Leitung seines Präsidiums sei der vor gut zehn Jahren noch vor dem Bankrott stehende Kiezclub " saniert worden", stellte Orth mit Stolz fest.

Orth: Mit sportlicher Entwicklung unzufrieden

Allein mit der sportlichen Entwicklung ist er unzufrieden. "Unserem Anspruch, dauerhaft zu den Top 25 in Deutschland zu gehören, hinken wir derzeit hinterher", räumte er ein. Aber das Team mit dem neuen Coach Thomas Meggle werde den sportlichen Aufschwung hinbekommen, glaubt der 48-Jährige. Auch wenn er gerne weitergemacht hätte, scheide er "ohne Groll" aus. "Der Aufsichtsrat hat sich nicht für den Leitsatz ,Never change a winning team' entschieden." Das sei zwar enttäuschend, aber satzungskonform, betonte Orth, mit dem auch Jens Duve, Bernd Spies, Tjark Woydt und Gernot Stenger aufhören.

Schulz: Verbesserungsmöglichkeiten in Führung und Kommunikation

Aufsichtsratschef Marcus Schulz nannte etwas verklausuliert und ohne ins Detail zu gehen Verbesserungsmöglichkeiten in puncto "Führung und Kommunikation", die Göttlich zum "etwas geeigneteren Kandidaten" für das Präsidentenamt machen. Ansonsten hätten Orth & Co., denen bei der weitgehend harmonischen Veranstaltung deutlicher Rückhalt aus Reihen der Mitglieder zuteil wurde, "unbestreitbare Erfolge" vorzuweisen.

(dpa/mgä)

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