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Radio Hamburg

Slomka-Nachfolger

Josef Zinnbauer wird neuer HSV-Cheftrainer

Hamburg, 27.10.2014
Josef Zinnbauer, HSV, Pressekonferenz

Josef Zinnbauer ist ab sofort neuer Cheftrainer des HSV.

Der 44-jährige Josef Zinnbauer hat am Montag (27.10) einen Vertrag als Cheftrainer beim Hamburger Sportverein bis zum Jahr 2016 unterschrieben.

Es war erwartet worden, jetzt ist es aber ganz offiziell. Nachdem Josef Zinnbauer den Hamburger Bundesligisten bereits seit September 2014 interimsmäßig trainieren durfte, steigt der 44-Jährige nun zum neuen Cheftrainer auf.

Slomka-Nachfolge geregelt

Der Slomka-Nachfolger habe "einen neugestalteten Vertrag bis 2016 unterschrieben", gab der Club am Montag (27.10) bei der Pressekonferenz zum Pokalspiel gegen den FC Bayern München am Mittwoch um 20:30 Uhr bekannt. "Ich freue mich über das Vertrauen des Vereins", sagte der 44-Jährige. "Ich finde es toll vom Verein, dass er gerade jetzt sagt, wir stehen zum Trainer", sagte Zinnbauer bei der Pressekonferenz.  Am Samstag (25.10) hatten die Norddeutschen mit 0:3 bei Hertha BSC in Berlin verloren und rangieren weiter auf Platz 16 in der Tabelle. Dennoch ist der Vorstand von den Qualitäten des gebürtigen Oberpfälzers überzeugt und setzte mit der Beförderung ein deutliches Zeichen. 

Bisher Regionalliga-Trainer

Zinnbauer trainierte bis zu der Trennung von Chefcoach Mirko Slomka das Regionalligateam der Hanseaten und wurde auch dementsprechend bezahlt. Nach dem Weggang von Slomka, der im Vergleich zu Zinnbauer angeblich das zehnfache Gehalt erhalten haben soll, hatte HSV-Vorstandschef Beiersdorf den ehemaligen U23-Trainer Zinnbauer "bis auf Weiteres" zum Verantwortlichen des Bundesliga-Kaders gemacht. Mit dem neuen Vertrag dürfte für Zinnbauer damit auch ein saftiger Gehaltssprung herausgesprungen sein. Der Oberpfälzer war erst zum Saisonbeginn vom Karlsruher SC nach Hamburg gewechselt. Dort war er zunächst als Nachfolger von Rodolfo Cardoso für das seit Jahren erfolglose Regionalliga-Team zuständig. Nach einem Startrekord mit der U23, die inzwischen schon Herbstmeister ist, rückte Zinnbauer bei den Profis nach.

"Jungs Vertrauen schenken"

Der 44-Jährige hat die Mannschaft bislang in sechs Bundesliga-Partien betreut und dabei einen Sieg und zwei Unentschieden erreicht. Zinnbauer besitze laut Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer "die Gabe, den Jungs Vertrauen zu schenken. Er hat die Gruppe formiert, so etwas haben wir hier längere Zeit in der Form nicht beobachtet". Als Inhaber einer Agentur für Finanzdienstleistungen ist Zinnbauer Millionär, will sich derzeit aber ausschließlich um Fußball kümmern. Die Lizenz als Fußball-Lehrer besitzt er seit gut sechs Monaten. Der ehemalige Profi des Karlsruher SC und FSV Mainz 05 gilt als großer Motivator.

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(dpa/san)

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