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Radio Hamburg

1:0 im Millerntor-Stadion

FC St. Pauli gewinnt gegen Eintracht Braunschweig

Hamburg, 24.09.2014
Sieg FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig

Jubel beim FC St. Pauli über den Befreiungssieg gegen Eintracht Braunschweig.

Der FC St. Pauli kann doch noch gewinnen. Nach drei Niederlagen kam das 1:0 über Eintracht Braunschweig genau zur richtigen Zeit.

Dem FC St. Pauli ist in der 2. Fußball-Bundesliga der erhoffte Befreiungsschlag geglückt. Trotz etlicher Ausfälle behielt der zuletzt dreimal nacheinander unterlegene Kiez-Club am Dienstagabend (23.09.) im Nordderby gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig verdient mit 1:0 (1:0) die Oberhand. Dadurch entfernten sich die Hamburger zumindest vorerst vom Tabellenende. Dagegen dümpelt die Eintracht weiter im Tabellen-Mittelfeld umher.

Vor 27.013 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Millerntor-Stadion erzielte der starke Abwehrchef Lasse Sobiech in der 15. Minute das umjubelte Tor des Tages. Die immer wieder vom ballsicheren Dennis Daube angetriebenen Hanseaten, die ein gutes halbes Dutzend Stammkräfte ersetzen mussten und mit zwei U 23-Akteuren antraten, verdienten sich den Sieg durch eine äußerst kampfstarke Leistung.

"Ein Kampfspiel zum Freischwimmen"

"Wir wussten, dass wir uns auf die Jungs, die heute auf dem Platz standen oder auch im Kader waren, absolut verlassen können", lobte Timo Schultz nach der Partie sein letztes Aufgebot. Der Co-Trainer, der letztmals seinen gesperrt auf der Tribüne sitzenden Chef Thomas Meggle vertrat, ergänzte: "So ein Kampfspiel haben wir gebraucht, um uns freizuschwimmen." Etwas Glück hatten die St. Paulianer jedoch auch, als Schiedsrichter Peter Sippel (München) in der Schlussphase beim Zweikampf zwischen Sobiech und Saulo Decarli weiterspielen ließ.
Das favorisierte, aber sichtbar noch nicht eingespielte neue Team der Niedersachsen enttäuschte hingegen über weite Strecken in Hamburg. Die Mannschaft wurde dem eigenen Anspruch als Wiederaufstiegskandidat zumindest noch nicht gerecht. Die Gäste kontrollierten zwar meist die Begegnung, doch ihnen fiel in der Offensive gegen die beherzt um das zu Null kämpfenden Braun-Weißen nicht viel ein.  "Ich möchte meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, außer dass sie vielleicht nicht konsequent genug zu Werke gegangen ist", sagte Trainer Torsten Lieberknecht. Er monierte, dass seinem Team "schon zum fünften Mal in dieser Saison ein klarer Elfmeter verweigert" worden sei. So durfte am Ende ganz St. Pauli jubeln.

(dpa/aba)

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