Radio Hamburg

Nach Rechtsextremismus-Verdacht

Hamburger Fußball-Verband greift durch

Hamburg, 19.09.2014
SC Sternschanze, Fußball, Trainingsgelände

Der Hamburger Fußball-Verband greift nach dem Rechtsextremismus-Verdacht durch.

Nach dem Rechtsextremismus-Verdacht greift der Hamburger Fußball-Verband gegen fünf Spieler des SC Osterbek durch.

Sie dürfen sich auch nach ihrem Rauswurf bei dem Bramfelder Verein keinem neuen Club anschließen. Der Verband will laut Bericht des Hamburger Abendblatts außerdem künftig sofort ein Sportgerichtsverfahren eröffnen, wenn es Anzeichen für Rechtsextremisten in den Mannschaften gibt.

Der Fall hat für Aufsehen gesorgt, weil sich die fünfte Mannschaft des SC Sternschanze geweigert hat, gegen die dritte Mannschaft des SC Osterbek anzutreten. Mehrere Spieler des Vereins sollen sich in sozialen Netzwerken als rechtsextrem präsentiert oder auf dem Platz die erste Strophe des Deutschlandliedes gesungen haben.

(dw / ste)

Mehr Infos zum Hamburger Amateur-Fußball findet Ihr hier.

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