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Radio Hamburg

Testspiel

Deutschland verliert 2:4 gegen Argentinien

Düsseldorf, 04.09.2014
Deutschland, Argentinien, Testspiel, 03.09.2014

Die deutsche Elf hat das Testspiel gegen Argentinien mit 2:4 verloren.

52 Tage nach dem WM-Endspiel unterliegt die deutsche Nationalelf Finalgegner Argentinien mit 2:4.

Der Rausch ist vorbei. Im ersten Spiel als Weltmeister erlitt die notgedrungen auf vielen Positionen umbesetzte deutsche Nationalmannschaft gegen WM-Finalgegner Argentinien eine heftige Bauchlandung. Mit nur vier Spielern in der ersten Elf, die auch beim Triumph von Rio im Endspiel-Team gestanden hatten, unterlag der radikal umgebaute Champion zum Start in die neue Saison den engagierten Südamerikanern mit 2:4 (0:2).

Erste Niederlage seit 18 Spielen

Es war die erste Niederlage für das Team von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw nach 18 Spielen, erst in der Schlussphase kam im ausverkauften Düsseldorfer Stadion bei den 51.132 Fans am Mittwoch die Partylaune wieder ein wenig zurück. Am Sonntag in Dortmund gegen Schottland muss sich das DFB-Team aber erheblich steigern, damit der Start in die Qualifikation für die EM 2016 nicht schief geht. "In dem Spiel sieht man, wie eng die Weltspitze zusammen ist. Eigentlich kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, so hat sie noch nie zusammen gespielt. Man muss das Spiel richtig einordnen, am Sonntag geht es für uns los", sagte Löw im ZDF.

Chancen nicht genutzt

52 Tage nach dem WM-Finale erzielten Sergio Agüero (20.), Erik Lamela (40.), Federico Fernández (47.) und der alles überragende Angel Di María (50.) die Tore für Argentinien, das ohne Superstar Lionel Messi auskommen musste. André Schürrle (52.) und WM-Finaltorschütze Mario Götze (78.) sorgten beim ersten Auftritt mit vier Sternen auf der Brust für ein etwas versöhnlicheres Ende. "Man darf keine Sekunde unwach sein, wir haben drei große Chancen und machen kein Tor", kritisierte Rückkehrer Mario Gomez. "Es zeigt, dass Argentinien eine große Mannschaft ist und gegen diese Mannschaften darf man keine Sekunde nachlassen."

Unordnung in der Abwehr

Die zahlreichen Verletzungen von Leistungsträgern wie dem neuen Kapitän Bastian Schweinsteiger und die Abgänge der drei Eckpfeiler Philipp Lahm, Per Mertesacker und Miroslav Klose konnte das Löw-Team nie wegstecken. In der unreifen Defensive fehlte die ordnende Ruhe von Lahm, vor dem Duell mit Schottland muss Löw hoffen, dass zumindest Jerome Boateng als Stabilisator zurückkehrt. Er glaube hingegen nicht, dass Mats Hummels rechtzeitig fit wird, erklärte Löw. "Ich muss generell nachdenken und den ein oder anderen Spieler nachnominieren."

Bei einem bitteren und unglücklichen Comeback blieb Gomez die Klasse des WM-Rekordschützen Klose schuldig und vergab gleich drei große Möglichkeiten. Mit einem engagierten Auftritt wollte Di María hingegen zeigen, dass er im Endspiel als womöglich entscheidender Schlüssel zum Sieg gefehlt hatte, und ließ mit drei Torvorlagen sogar die Abwesenheit des angeschlagenen Messi in Vergessenheit geraten.

Lahm, Klose & Mertesacker verabschiedet

Vor dem Anpfiff war die WM-Stimmung in der Arena des Zweitligisten noch intakt: Der bisherige Kapitän Lahm, Klose und Mertesacker erlebten einen umjubelten Auftritt - nach 113, 137 und 104 Länderspielen wurden sie genau wie der zum DFB-Sportdirektor aufgerückte Hansi Flick offiziell verabschiedet.

(dpa / ste)

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