Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Pleite gegen Karlsruhe

FC St. Pauli gegen KSC vom Pech verfolgt

Hamburg, 19.12.2015
Pauli gegen Karlsruhe Dezember 2015

Kurz vor Weihnachten gab es für Pauli gegen Karlsruhe keine Bescherung.

Erst ließen die Hanseaten eine Reihe guter Chancen aus, dann kassierten sie ein Abseitstor des KSC. Durch das 1:2 verpasste Pauli die Rückkehr auf den dritten Tabellenplatz.

Der FC St. Pauli hat den krönenden Abschluss eines unerwartet guten ersten Saison-Halbjahres in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Trotz einer Vielzahl guter Chancen verlor das Team von Trainer Ewald Lienen sein Heimspiel gegen den Karslruher SC am Freitagabend (18.12) unglücklich mit 1:2 (1:1) und verpasste die Rückkehr auf Platz drei. "Es ist bitter, so zu verlieren", sagte Abwehrchef Lasse Sobiech nach der guten Leistung ohne Happy End.

St. Pauli startet mit Führung

Vor 29.546 Zuschauern im erneut ausverkauften Millerntor-Stadion brachte Bernd Nehrig (24.) die Gastgeber mit seinem ersten Treffer für den Kiezclub in Führung. Manuel Torres (37.) und Dimitrios Diamantakos (71.) mit einem kuriosen und zudem aus einer Abseitsposition erzielten Tor, trafen für den KSC. Der hatte auch Glück, dass Paulis Lennart Thy (58.) aus kurzer Distanz per Kopf nur den Pfosten traf und bei der Aktion noch gefoult wurde.

Pauli kann Chancen nicht verwandeln

Vor allem in der ersten Halbzeit hätten für die Hausherren mehr Treffer herausspringen müssen. Der starke Nehrig hatte gleich drei gute Einschussmöglichkeiten, mehrfach musste der aufmerksame KSC-Keeper René Vollath in höchster Not retten. Den KSC zeichnete große Effizienz aus, gleich die erste Chance saß. Nach der Pause verlief das Spiel offener, die Gäste profitierten davon, dass das Siegtor von Schiedsrichter Michael Weiner (Hasede) anerkannt wurde.

Abseitstor?

Denn Jonas Meffert, der am zweiten Pfosten frei stand und nur noch einzuschieben brauchte, traf beide Mal nur den Pfosten. Als er den Ball dann auf Diamantakos weiterleitete, stand der Grieche knapp im Abseits. Lienen protestierte vergeblich, St. Pauli warf noch einmal alles nach vorn, doch am Ende jubelte nur der KSC.  

Lienen fordert Videobeweis

Nach der umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung hat Ewald Lienen auch am Samstag (19.12) nochmals den Videobeweis gefordert. "Die ganze Welt weiß nach wenigen Sekunden, was los ist. Nur die Schiedsrichter wissen es nicht. Wir brauchen den Videobeweis", sagte der Coach des Hamburger Fußball-Zweitligisten. "Der Freistoß war mehr als zweifelhaft. Und das wird dann auch noch mit einem Abseitstor belohnt", klagte Lienen, der nach eigenen Worten wohl "schon mehr als 100 Mal" für die Einführung des Videobeweises eingetreten ist. Seine Karlsruher Kollege Markus Kauczinski räumte ein, dass sein KSC nach mehreren zweifelhaften Referee-Entscheidungen in dieser Saison gegen sich in der fraglichen Szene so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit erfahren habe. Er selbst ist aber weiter gegen den Videobeweis.  

(dpa/san)

comments powered by Disqus