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Radio Hamburg

Tod mit 20 Jahren

VfL Wolfsburg trauert um Junior Malanda

Porta Westfalica , 11.01.2015
junior malanda wolfsburg

Junior Malanda starb im Alter von 20 Jahren bei einem Autounfall. 

Der VfL Wolfsburg-Star Junior Malanda starb am Samstagnachmittag (10.01) bei einem Verkehrsunfall auf der A2 bei Porta Westfalica.

Die Fußball-Bundesliga trauert um Junior Malanda. Der Profi des VfL Wolfsburg kam am Samstag bei einem Autounfall in der Nähe von Porta Westfalica ums Leben. Das sagte die Polizei in Wolfsburg am Abend der Deutschen Presse Agentur. Der belgische Junioren- Nationalspieler, der seit Beginn des Jahres 2014 für die Niedersachsen spielte, wurde nur 20 Jahre alt. "Wir sind alle zutiefst bestürzt und können unsere Fassungslosigkeit kaum in Worte fassen. Wir alle haben ihn geliebt", sagte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs. "Wir können immer noch nicht glauben, dass er nicht mehr bei uns ist."

Auf dem Weg zum Trainingslager

Malanda hatte in der laufenden Saison zehn Spiele für den Europa-League-Teilnehmer bestritten. Er befand sich auf der Anreise zum Flughafen Braunschweig. Von dort wollte er mit dem VfL-Team ins Trainingslager nach Südafrika fliegen. An der Wolfsburger Arena trauerten Fans um den Mittelfeldspieler.

Unfall bei Porta Westfalica

Nach Angaben der Polizei Bielefeld ereignete sich der tödliche Unfall gegen 15.20 Uhr auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover, als ein Geländewagen bei Starkregen nach Zeugenaussagen ohne Fremdeinwirkung aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern kam. Das Auto prallte gegen einen Baum. Dabei wurde Malanda aus dem Auto geschleudert und starb am Unfallort. Der Fahrer und ein Beifahrer, ebenfalls 20 Jahre alte Belgier, seien bei dem Unfall schwer verletzt worden, hieß es weiter. "Wir sind wahnsinnig betroffen, es ist ein ganz furchtbares Unglück", sagte VfL-Aufsichtsratsmitglied Stephan Grühsem in einer ersten Stellungnahme.

Große Anteilnahme

Malandas belgischer Teamkollege Kevin De Bruyne teilte auf Instagram mit: «Wir haben einen großen Freund zu früh verloren. Ruhe in Frieden, Du wirst immer bei uns sein."  Weltverbandspräsident Joseph Blatter zeigte sich "geschockt und traurig": "Der Fußball verliert ein großes Talent".  Zahlreiche Bundesligisten drückten binnen Minuten ihre Anteilnahme aus. Die meisten Spieler des VfL Wolfsburg wurden auf dem Weg zum Treffpunkt auf dem Flughafen Braunschweig-Waggum von der Todesnachricht überrascht. Sie reagierten geschockt und fuhren am Abend zurück in ihre Wohnungen.

Der Tabellenzweite werde am Sonntagabend um 18.00 Uhr einen Tag später als geplant aufbrechen, teilte Manager Klaus Allofs mit. "Es war keine leichte Entscheidung, aber es ist die absolut richtige", sagte Allofs. "Junior wollte den Erfolg, das ist das Letzte, was wir für ihn tun können". Der Verein werde aber keinesfalls zur Tagesordnung übergehen. Malandas Tod solle in der Mannschaft aufgearbeitet werden, dafür will der Verein auch professionelle Hilfe hinzuziehen. "Alle sind total am Boden zerstört, die Spieler sind alle in einem fürchterlichen Zustand", bekannte Allofs.

(dpa/asc) 

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