Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Bengalo trifft Torwart

EM-Quali nach 20 Sekunden unterbrochen

Podgorica, 28.03.2015
RHH - Expired Image

Entwarnung nach Verletzung: Der russische Nationaltorhüter Igor Akinfejew wird mit "Ich fühle mich jetzt gut" auf der Seite des russischen Fußball-Verbandes RFS  zitiert.

Das Qualifikationsspiel für die Fußball-EM zwischen Russland und Montenegro am Freitagabend (27.03.) musste wegen Ausschreitungen abgebrochen werden.

Der russische Nationaltorhüter Igor Akinfejew hat nach seiner Verletzung durch einen Feuerwerkskörper im EM-Qualifikationsspiel in Montenegro Entwarnung gegeben. "Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben. Ich fühle mich
jetzt gut", wurde der 28-Jährige am Samstag auf der Webseite des russischen Fußball-Verbandes RFS zitiert.

Nacken- und Brandverletzungen

Akinfejew war am Freitagabend in der Partie in Podgorica 20 Sekunden nach Anpfiff von einem Feuerwerkskörper getroffen worden. Der Keeper musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er erlitt eine Nackenverletzung und kleinere Brandverletzungen. "Unglücklicherweise passieren manchmal solche Dinge im Fußball, aber ich hoffe, dass so etwas in Montenegro oder in einem anderem Land nicht wieder passiert", sagte Akinfejew.

Montenegro drohen harte Strafen

Das Spiel wurde nach dem Vorfall nach 33 Minuten fortgesetzt. Nach weiteren Ausschreitungen auf den Zuschauerrängen brach der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin die Begegnung der Gruppe G beim Stand von 0:0 in der 67. Minute endgültig ab. Der russische Verband legte Protest bei der Europäischen Fußball-Union UEFA ein. Montenegro drohen nun harte Strafen.

Enttäuschung bei Trainer Brnovic

"Es ist eine Schande", sagte Montenegros sichtlich erschütterter Trainer Branko Brnovic. "Die Frage ist, was jetzt mit dem Fußball in Montenegro passieren wird." Verbands-Generalsekretär Momir Djurdjevac klagte über die Hooligans: "Sie singen 'Ich liebe Montenegro', aber sie tun das Gegenteil." Die Zeitung "Vijesti" schrieb am Samstag (28.03.): "Schmach und Schande." Das bedeute das Ende des Fußballs in Montenegro "als zivilisierter Sport; wenigstens auf absehbare Zeit", befürchtete das Blatt.

Wird das Spiel gegen die Heimmannschaft gewertet?

Tolstych erwartet, dass das Spiel zugunsten seiner Mannschaft gewertet wird. Die UEFA kündigte an, zunächst die Berichte ihrer Delegierten und von Aytekin abzuwarten, ehe ein Disziplinarverfahren eröffnet wird. Montenegro drohen unter anderem Sanktionen wie der Ausschluss der Zuschauer in den kommenden Spielen. Vor der Entscheidung der UEFA liegen Russland und Montenegro in der Gruppe G mit je fünf Punkten auf den Plätzen drei und vier hinter Österreich (13) und Schweden (9). 

(dpa/kru)

comments powered by Disqus