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Radio Hamburg

EM-Qualifikation

Flitzer-Fans bei Deutschland-Sieg

Tiflis, 30.03.2015
RHH - Expired Image

Ein Flitzer beim EM-Quali-Spiel Georgien gegen Deutschland.

Die Fußball-Nationalmannschaft hat einen Pflichtsieg in Georgien eingefahren. Mit 2:2 und einen halben Dutzend Flitzern gewannen Jogis-Jungs.

"Die Fans hier in Tiflis waren völlig euphorisch. Hinten raus ist es mir mit den Flitzern etwas zu oft passiert. Aber die waren ja gut drauf die Jungs."

 Reus und Müller waren wieder die Experten für wichtige Treffer. Doch Bundestrainer Löw erinnert daran: In der Qualifikation für die EM entscheidet sich für die Weltmeister alles erst im Herbst.

Ergebnis verwaltet

Groß gejubelt wurde nicht. Nach der souverän gelösten  Pflichtaufgabe verließen die Weltmeister in Windeseile das in die Jahre gekommene Nationalstadion von Tiflis. "Wir mussten das Spiel unbedingt gewinnen, das war klar. Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Danach haben wir das Ergebnis ein bisschen verwaltet und viele Chancen liegen lassen", kommentierte Bundestrainer Joachim Löw den 2:0 (2:0)-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Georgien.

Nach längerem Anlauf bezwang das überlegene DFB-Team in seinem 900. Länderspiel am Sonntag den Außenseiter und leitete die Aufholjagd in der Qualifikation zur EM 2016 ein.  Der stets gefährliche Marco Reus (39. Minute) und der beste Schütze in der EM-Ausscheidungsrunde, Thomas Müller (44.), sorgten vor 54 549 Zuschauern in der ausverkauften Boris Paichadze Dinamo Arena für Erleichterung bei Löw. Der Blick auf die Tabelle der Qualifikationsgruppe D machte aber auch dem Bundestrainer deutlich: "Was klar zu sehen ist, wir haben zu wenig Tore erzielt. Im Herbst stehen wir vor der entscheidenden Phase." Auch Torwart Manuel Neuer erinnerte an die Ausgangslage in der Gruppe D: "Georgien ist nicht der Maßstab, aber wir hatten etwas nachzuholen, nach den Ergebnissen, die nicht so gut waren."

Flitzer wollten Füße küssen

Ein bisschen Hektik gab es auch noch, als sich die Kapitäne Schweinsteiger und Kangawa nach einem Gerangel im Georgien-Strafraum Stirn an Stirn gegenüber standen. Schiedsrichter Clement Turpin aus Frankreich zeigte beiden Streithähnen die Gelbe Karte. Georgiens Fans waren weiterhin begeistert - mehr als ein halbes Dutzend freundlich gesonnener Flitzer wurde gezählt, auch nach dem Abpfiff noch. "Das ist einfach störend. Das passiert vielleicht mal. Aber
zuletzt waren es zu viele. Das stört auch die Spieler. Und ist manchmal auch nicht ganz ungefährlich. Das wünscht man sich nicht", ärgerte sich Löw.

Die Flitzer waren aber nicht aggressiv, sondern wollten die Spieler umarmen oder ihnen die Füße küssen. Eine solche Situation hatte es auch schon beim Training am Samstag gegeben, als ein georgischer Journalist Bastian Schweinsteiger auf diese Weise seine Hochachtung ausdrücken wollte.

(dpa/aba)

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