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Radio Hamburg

Peter Knäbel übernimmt

HSV stellt Joe Zinnbauer frei

Hamburg, 22.03.2015
Zinnbauer, HSV, Wolfsburg

Joe Zinnbauer ist nicht mehr Trainer beim HSV. Peter Knäbel übernimmt bis zum Saisonende.

Der HSV hat Bundesliga-Trainer Joe Zinnbauer am Sonntagabend freigestellt. Peter Knäbel übernimmt bis zum Saisonende.

Nun ist die Entscheidung also doch noch am Sonntagabend gefallen: Der HSV trennt sich von seinem Trainer Joe Zinnbauer. Peter Knäbel, Direktor Profifußball, wird die Mannschaft bis zum Ende der Saison als Cheftrainer übernehmen. 

Die Entscheidung wurde Zinnbauer laut hsv.de in einem persönlichen Gespräch von der Vereinsführung mitgeteilt. "Joe Zinnbauer hat sich seiner Arbeit vom ersten Tag an mit großer Leidenschaft und maximalem Engagement verschrieben. Er hat alles gegeben für den HSV. Dafür haben wir uns bei ihm bedankt. Nach den jüngsten Ergebnissen und in Anbetracht der sportlichen Gesamtsituation sahen wir uns jetzt aber gezwungen eine Veränderung vorzunehmen", so Dietmar Beiersdorfer. Neben Zinnbauer wurde auch dessen Assistent Patrick Rahmen freigestellt.  

Peter Knäbel übernimmt

Peter Knäbel, Direktor Profifußball, wird die Mannschaft bis zum Ende der Saison als Cheftrainer übernehmen. Zinnbauer sagte nach der Entscheidung: "Ich wünsche der Mannschaft, Peter Knäbel und dem Verein alles Gute für den Saisonendspurt." 

Doch nicht Labbadia

Der als potenzieller Zinnbauer-Nachfolger gehandelte frühere HSV-Profi und -Coach Bruno Labbadia stehe als "Feuerwehrmann" nicht zur Verfügung, hieß es bereits im Vorfeld. Und von der Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Thomas von Heesen, der 1983 mit dem HSV den Europapokal der Landesmeister gewonnen hat, sollen nicht alle Entscheider überzeugt sein.

Ein klares Bekenntnis ließ Sportdirektor Peter Knäbel nach dem 0:1 (0:0) gegen Hertha BSC und sechs Spielen ohne Sieg in Serie ohnehin schon vermissen. "Wir werden in den nächsten Tagen alles analysieren und uns auf die acht Spiele ausrichten", sagte er.  "Das wollten wir in der Länderspielpause ohnehin tun, nur nicht unbedingt mit diesem Druck. Das Ende naht." Am Samstag punkteten auch noch die direkten Konkurrenten und der HSV rutschte auf Relegationsrang 16 ab.

Kein Weiterkommen für Zinnbauer

Der 44-Jährige,  der Mirko Slomka erst Mitte September abgelöst hatte, wirkte bereits bei der Pressekonferenz am Samstag zutiefst betrübt. Erstmals seit vier Spielen hatte er Kapitän Rafael van der Vaart wieder aufgeboten, mit einer offensiven Aufstellung auf eine deutliche Führung gehofft. Die wäre vor 53.640 Zuschauern in der ersten Halbzeit auch locker drin gewesen, aber danach brach das Gerüst einfach zusammen. Und das passiert in fast jedem Spiel.

Spieler standen hinter dem Coach

Als der brasilianische Innenverteidiger Cleber auch noch Gelb-Rot sah, verlor der HSV die Ordnung. "Die Karte war vielleicht wieder ein Knackpunkt wie in der letzten Woche", sagte Dennis Diekmeier und erinnerte an die Herausstellung von Jaroslav Drobny beim 0:3 in Hoffenheim. "Jeder weiß, dass wir hinter Joe Zinnbauer stehen. Er ist ein sehr ehrgeiziger Trainer und gibt immer Gas", beteuerte der Abwehrspieler.

Nun also alles wieder zurück auf Anfang beim HSV. Ob Knäbel die Mannschaft vor dem drohenden Absieg retten kann, bleibt abzuwarten.

(lhö)

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