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Radio Hamburg

HSV in der Relegation

Rückspiel in Karlsruhe wird früher angepfiffen

Karlsruhe, 27.05.2015
HSV, HSV-Fans, HSV-Stadion

Am Donnerstag (28.05) findet das Hinspiel der Relegation in Hamburg statt.

Das Relegations-Rückspiel zwischen dem Karlsruher SC und dem Hamburger SV wird am kommenden Montag (1.06) bereits um 19.00 Uhr angepfiffen.

Dies teilte die Deutsche Fußball Liga am Mittwoch mit. Der frühere Anstoßtermin sei in Absprache mit dem gastgebenden KSC und den örtlichen Ordnungsbehörden beschlossen worden. Zuvor hatte es Debatten um ausreichende Sicherheitsvorkehrungen gegeben. Das Hinspiel in Hamburg beginnt am Donnerstag (28.05) wie geplant um 20.30 Uhr.

KSC bangt um Einsatz von Hennings

Der Karlsruher SC muss vor dem ersten Relegationsspiel beim HSV weiter um den Einsatz von Torschützenkönig Rouwen Hennings bangen. "Es geht ihm ein Stück weit besser", sagte ein Sprecher des Vereins am Mittwoch auf Nachfrage. Ob Hennings beim Hinspiel dabei sein könne, bleibe abzuwarten. Der frühere HSV-Jugendspieler brach am Dienstag (26.05) wegen einer Einblutung im Sprunggelenk das Training ab. Hennings war mit 17 Treffern erfolgreichster Stürmer der abgelaufenen Zweitliga-Saison.

Der HSV muss, der KSC kann

Der Hamburger SV bangt um Millionen-Einnahmen, Arbeitsplätze und einen historischen Rekord. Der Karlsruher SC träumt von der Renaissance goldener Zeiten. Der Druck auf die Teams im Relegations-Hinspiel  um die Zugehörigkeit zur Fußball-Bundesliga ist einseitig verteilt. Der HSV muss, der KSC kann. "Wir haben nichts zu verlieren, der HSV sehr viel", beschreibt KSC-Trainer Markus Kauczinski den Unterschied treffend. Zudem umgibt die stolzen Hanseaten die Aura der Einzigartigkeit, als dienstältester Bundesligist in 52 Jahren noch nie aus der deutschen Eliteliga abgestiegen zu sein.

Knäbel: "Der Druck ist weg"

Die Hamburger, die sich zum zweiten Mal binnen einer Woche in der ostholsteinischen Provinz verschanzten, um den Kopf freizukriegen und den Teamgeist zu stärken, wollen von der Last nichts wissen. "Der Druck ist weg", behauptet im Malente-Trainingslager Sportchef Peter Knäbel, der beim HSV den sperrigen Titel Direktor Profifußball trägt. "Beim Bundesliga-Finale hatten wir das Schicksal nicht mehr in eigener Hand, jetzt aber schon. Wir haben Grund, stolz zu sein, was wir in den letzten Wochen erreicht haben", versichert Knäbel. Die zehn Punkte in den vergangenen fünf Spielen unter Trainer Bruno Labbadia geben Selbstvertrauen. Ganz anders als vor einem Jahr: Da gingen die desolaten Norddeutschen mit fünf Niederlagen in die Relegations-Partien gegen Greuther Fürth (0:0, 1:1).

HSV-Abstieg: Mindestens 30 Millionen Einnahmen fehlten

Ein Abstieg wäre der größte anzunehmende Fußball-Unfall, der den HSV ereilen könnte: Der Etat müsste von 120 auf 75 Millionen eingedampft werden, mindestens 30 Millionen an Einnahmen würden fehlen, die besten Spieler müssten verkauft werden, um den Zweitliga-Etat zu sichern - und ein schneller Aufstieg wäre längst nicht sicher. Das traurige Szenario wollen Knäbel und Labbadia fernhalten von den Profis. "Wir brauchen Ruhe für die Konzentration", sagt Labbadia, der über seine Stürmer-Vergangenheit beim KSC (2001 bis 2003) nicht viel reden will. "Ich war da sehr gern. Das spielt aber keine Rolle mehr."

KSC extrem auswärtsstark

Den KSC bewerten zahlreiche Beobachter als unangenehmsten Rivalen, den der HSV in der Relegation erwischen konnte. Die Karlsruher sind das auswärtsstärkste Team der 2. Liga, haben mit Darmstadt 98 die stärkste Defensive und verfügen in Rouwen Hennings über den Top-Torjäger des Fußball-Unterhauses.

Einsatz von Lasogga fraglich

Der HSV hält auch einen Superlativ. Der ist allerdings negativ: Mit 25 Toren erzielte er die wenigsten Treffer der Eliteliga und Vereinsgeschichte. Ob der von Schulterschmerzen geplagte Stürmer Pierre-Michel Lasogga rechtzeitig fit wird, ist unklar. Dafür spricht die Statistik für die Norddeutschen: Denn in 16 Relegationsduellen konnte sich nur fünfmal der Zweitligist durchsetzen.

(dpa/mgä)

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