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Radio Hamburg

Bittere Niederlage

HSV verliert völlig unnötig gegen Hannover

Hamburg, 02.11.2015
Lasogga gegen Hannover Frust

Was für eine unnötige Niederlage gegen Hannover. Auch Lasogga kann es nicht fassen.

Der HSV hat das Spiel gegen Hannover nach einer völlig dominanten ersten Halbzeit und nach 1:0-Führung hergeschenkt und am Ende 1:2 verloren.

Diese Niederlage tut richtig weh! Der HSV hat einen sicher geglaubten Sieg gegen Hannover 96 einfach hergeschenkt und am Ende völlig unnötig mit 1:2 verloren. Mit einer kaum für möglich gehaltenen Leistungssteigerung hat Hannover 96 ein weiteres Lebenszeichen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gegeben. Hiroshi Kiyotake (59.) per Foulelfmeter und Salif Sané (67.) drehten mit ihrem Treffern nach der Pause das 55. Bundesliga-Nordduell der beiden Clubs und verhinderten erst einmal mögliche Diskussionen um Trainer Frontzeck.

Labbadia ist sauer

Noch in Halbzeit eins hatten die Gäste keine Chance gegen die auch spielerisch überzeugenden Hamburger, die schon früh durch Michael Gregoritsch (6.) hochverdient in Front gingen. Die Hanseaten ließen in der Folgezeit etliche Chancen ungenutzt und gaben das Spiel unnötig aus der Hand.  "Wenn es möglich wäre, müssten wir uns in den Arsch beißen. Aber so beweglich bin ich nicht", meinte HSV-Trainer Bruno Labbadia. "Ich bin tierisch genervt, dass wir dieses Spiel heute verloren haben." Durch die Pleite verpasste sein Team den Sprung in die Nähe der Europapokal-Plätze und blieben Zehnte.

HSV startet mit Offensiv-Fußball

Labbadia hatte vor 54.607 Zuschauern auf Offensive gesetzt. Statt wie gewohnt auf nur eine Spitze baute der Coach diesmal in Pierre-Michel Lasogga und Sven Schipplock gleich auf zwei Angreifer - und durfte sich schon nach sechs Minuten mit der Maßnahme bestätigt fühlen. Nach einer Kombination über Schipplock und Nicolai Müller musste Gregoritsch den Ball nur noch zu seinem zweiten Saisontreffer ins Tor schieben. Der Ärger um einen nicht gegebenen Handelfmeter Sekunden zuvor hatten die Gastgeber da schon vergessen.  Mit der Führung wuchs bei den Hamburgern das Selbstvertrauen. Sie konnten sogar spielerische Akzent setzen. Bei Hannover lief so gut wie gar nichts. Einziges Manko beim HSV: Er machte nichts aus seiner Überlegenheit. Pech hatten die Hanseaten bei einem Freistoß des durch den Ausfall von Albin Ekdal ins Team gerückte Marcelo Diaz (27.), der den Ball an den Pfosten setzte. Neun Minuten später scheiterte Müller an Hannovers Torhüter Zieler.

Hannover dreht das Spiel

Auch nach dem Wechsel schien sich das Kräfteverhältnis nicht zu ändern. Der HSV dominierte zunächst weiter. Schipplock (58.) hätte die Führung ausbauen können, verfehlte aber mit einem Schlenzer das Tor. Doch Hannover wurde mutiger und kam zum - zu dem Zeitpunkt noch unverdienten - Ausgleich. Ein unnötiges Foul von Emir Spahic an Uffe Bech führt zum Elfmeter, den Kiyotake sicher verwandelte.  Und die Gäste blieben dran. Per Kopfball schaffte Sané den kaum für möglich gehaltenen Siegtreffer. In der Schlussphase bestürmten die Hamburger das 96-Tor. Doch fiel ihnen zu wenig ein, um doch noch einen Punkt zu retten.

(dpa/lhö)

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