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Radio Hamburg

1:0-Sieg gegen Freiburg

Pauli klettert auf Platz drei

Hamburg, 26.10.2015
FC St. Pauli, SC Freiburg, Oktober 2015, Witters

Marc Rzatkowski trifft zum 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg.

In der Nachspielzeit erlöst Marc Rzatkowski die Kiezkicker mit seinem Treffer gegen Tabellenführer Freiburg und sorgt bei den Fans für riesen Jubel.

Der FC St. Pauli hat sich in der 2. Fußball-Liga mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg setzten sich die Hamburger am Sonntag im Top-Match gegen Spitzenreiter SC Freiburg knapp, aber nicht unverdient mit 1:0 durch und rückten in der Tabelle hinter Freiburg (24) und RB Leipzig (23) mit 22 Punkten auf Platz drei vor. Matchwinner für den Kiezclub war Marc Rzatkowski (90.+1 Minute), der St. Pauli mit seinem Treffer in der Nachspielzeit den sechsten Saisonsieg bescherte und dem SCF zugleich die erst zweite Pleite beibrachte.

Zweikampfstärker als Freiburg

"Heute haben wir mal den 'lucky punch' gesetzt und letztlich auch gegen die beste Offensive der Liga bestanden", meinte Mittelfeldmann Christopher Buchtmann nach dem Erfolg zufrieden. Vor 29.546 Besuchern im ausverkauften Millerntor-Stadion hatten die Gäste in der interessanten, aber keineswegs hochklassigen Begegnung zwar mehr Ballbesitz, St. Pauli erwies sich aber als zweikampfstärker und behielt am Ende verdient die Oberhand. Die kniffligste Szene gab es in der 56. Minute, als Schiedsrichter Peter Sippel nach einem Zweikampf im St. Pauli-Strafraum zwischen Marc Hornschuh und Maximilian Philipp weiterspielen ließ. Wohl eine richtige Entscheidung, wie die TV-Bilder hinterher zeigten.

Stabile Abwehr

Die Basis zum Sieg bildete St. Paulis starke Innenverteidigung, in der Lasse Sobiech und Philipp Ziereis den Zweitliga-Toptorjäger Niels Petersen (zehn Treffer) nicht wie gewohnt zur Entfaltung kommen ließen. Dessen Nebenmann Vincenzo Grifo agierte deutlich stärker, scheiterte aber im Abschluss einige Male knapp. So stand nach zuletzt zu vielen Gegentoren, wie Trainer Ewald Lienen im Vorfeld des Spitzenspiels monierte hatte, bei St. Pauli die erhoffte Null. "In der Hintermannschaft haben wir, wie ich es gefordert hatte, endlich wieder stabil gestanden. Das war die Basis zum Erfolg", stellte Trainer-Routinier Lienen zufrieden fest. Dass Rzatkowski in der Nachspielzeit aus Nahdistanz noch zum Sieg abstauben konnte, hatten sich die von Lienen und den Fans nach vorn gepeitschten St. Paulianer dank ihres nie nachlassenden Engagements verdient. Der SCF hingegen wollte in der Schlussphase das 0:0 verwalten und wurde dafür bitter bestraft. Dafür durfte ganz St. Pauli jubeln.

(dpa / ste)

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