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Radio Hamburg

Fußball

HSV verliert in Berlin 0:3

Hamburg, 04.10.2015
Fußball HSV- Hertha

In Berlin musste der HSV eine Niederlage einstecken. 

Ist die Glückssträhne des HSV zu Ende? In Berlin konnten die Hamburger keinen Treffer gegen Hertha erzielen und verloren 0:3. 

Der Höhenflug von Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga geht weiter. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai besiegte am Samstag den Hamburger SV mit 3:0 und stürmte in der Tabelle mit 14 Punkten auf Rang vier. Der HSV rutschte mit weiter zehn Punktenauf Rang elf.

Hertha-Coach Dardai hatte sich in der 65. Auflage des Duells der beiden Traditionsvereine für eine offensive Ausrichtung mit der Doppelspitze Ibisevic und Kalou entschieden - und wurde dafür schon zeitig belohnt. Der ehemalige Münchner Mitchell Weiser, der trotz eines Zehenbruchs wieder auflief und zu den besten Akteuren gehörte, bereitete stark vor. Kalou vernaschte an der 16-Meterraum-Linie HSV-Kapitän Johann Djourou und schoss die Kugel ins linke untere Toreck - keine Chance für den Ex-Herthaner Jaroslav Drobny. 

Bei einem 25-Meter-Hammer von Weiser bekam Drobny noch die Fäuste an den Ball (25.). Ibisevic und Kalou boten sich immer wieder an, waren aber auch schon die ersten Balleroberer. Der HSV, der zuletzt zu Hause 0:1 gegen Schalke verloren hatte, fand nur schwer in die Partie. Aaron Hunt als hängender Stürmer bemühte sich zwar. Für die ersten Aufreger vor dem Hertha-Tor aber sorgten die Berliner selbst. Nach einer Eingabe von Dennis Diekmeier sprang der Ball von Weisers Rücken nur knapp neben den Pfosten (12.). Dann missglückte Fabian Lustenberger eine Abwehraktion.  Der Kapitän vereitelte aber auch die beste Gäste-Chance der ersten Hälfte, als der Schweizer einen Schuss des ehemaligen Berliners Pierre-Michel Lasogga in letzter Sekunde noch abblockte (41.). Später scheiterte Lewis Holtby aus spitzem Winkel an Kraft-Ersatz Rune Jarstein (56.).

Darida hätte nach klasse Hacken-Ablage von Kalou kurz nach der Pause den Sack für Hertha zumachen können. Doch der tschechische Nationalspieler schoss frei aus zwölf Metern den Ball neben das HSV Gehäuse. Auch Genki Haraguchi hatte das zweite Tor auf dem Fuß (71.), ehe der ehemalige Stuttgarter Ibisevic mit seinen Saisontreffern Nummer drei und vier das starke Spiel der Gastgeber belohnte.

(dpa)

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