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Radio Hamburg

HSV - Leverkusen

René Adler rettet den HSV zum 0:0

Hamburg, 17.10.2015
HSV gegen Leverkusen Oktober 2015

Über ein 0:0 kam der HSV am Samstag (17.10) gegen Leverkusen in der Volksparkarena nicht hinaus.

In der ersten Halbzeit konnten die Leverkusener in Hamburg machen was sie wollten, nur Keeper Adler rettete den HSV vor einer Blamage. 

Als Hakan Calhanoglu nach dem 0:0 in Hamburg unter den Buh-Rufen der HSV-Fans den Rasen des Volksparkstadions verließ, schüttelte er den Kopf. Der erst spät eingewechselte Ex-HSV-Profi ärgerte sich nicht nur über die Pfiffe gegen sich, sondern auch über die vertanen Chancen seines Teams. Denn trotz einer bärenstarken ersten Halbzeit und mehrerer Großchancen musste sich der ambitionierte Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen am Samstag (17.10) mit einem 0:0 zufriedengeben und rangiert dadurch weiterhin nur im Tabellen-Mittelfeld der Fußball-Bundesliga.

Leverkusen dominiert erste Halbzeit

Vor 54.957 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Volksparkstadion avancierte der für Jaroslav Drobny ins Tor zurückgekehrte Schlussmann René Adler zum Garanten des HSV-Punktgewinns. Der ehemalige Leverkusener rettete gegen seinen Ex-Club mehrmals großartig und verhinderte die durchaus mögliche dritte HSV-Niederlage in Serie. "Der HSV hat eine gute Mannschaft, von daher ist ein Punkt eigentlich nicht schlecht. Aber aufgrund unserer Überlegenheit in der ersten Halbzeit hätten wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden müssen", klagte Bayer-Trainer Roger Schmidt. Allerdings erkannte er auch die starke zweite Halbzeit und die Gegenwehr des HSV an. "Nach hinten raus ist das Ergebnis dann so in Ordnung." Kollege Bruno Labbadia saß daneben und nickte anerkennend: "Ich sehe es genauso. Am Ende haben wir uns den einen Punkt durch eine gute zweite Halbzeit verdient."

René Adler rettet den HSV

Da stand längst fest, dass Labbadias Bauchentscheidung pro Adler goldrichtig war. Der einstige Bayer-Rückhalt, der seinen Stammplatz wegen einer Schulterverletzung am dritten Spieltag an Drobny verloren hatte, rettete bei seinem Comeback dreimal großartig: Bei Großchancen von Kyriakos Papadopoulos (24. Minute), Ömer Toprak (27.) und Julian Brandt (41.) reagierte der ehemalige Nationaltorhüter sensationell und sicherte so das aus HSV-Sicht schmeichelhafte Halbzeit-0:0.  Nach dem Wechsel gestalteten die Hausherren die hitzige Partie gegen die ohne ihren verletzten Kapitän Lars Bender angetretenen Gäste offen. Neben dem energischen Einsteigen, für das am Ende sechs Gelbe Karten auf dem HSV-Konto standen, boten die Hamburger dem Gegner nun aber auch spielerisch Paroli und erkämpften sich gar ein Übergewicht.

Aaron Hunt mit Muskelverletzung

Der später wegen einer Muskelverletzung ausgewechselte Spielmacher Aaron Hunt ließ aber die beste HSV-Gelegenheit aus (50.). Er scheiterte frei am aufmerksamen Bayer-Keeper Bernd Leno, der dann auch noch die beiden Nachschüsse parierte. Drei Tage vor dem Heimspiel in der Champions League gegen den AS Rom mussten die Gäste ihrem hohen Tempo aus der erste Hälfte Tribut zollen. Labbadia suchte daher in der Schlussphase mit der Hereinnahme der frischen Stürmer Michael Gregoritsch (66.) und Sven Schipplock (78.) die Entscheidung. Doch Leverkusens Hintermannschaft mit dem aufmerksamen Ex-Hamburger Jonathan Tah und dem starken Papadopoulos stand sicher.

Die Verletzungen von Hunt könnten derweil größer sein als zunächst gedacht. "Es könnte sein, dass er einen Muskelfaserriss erlitten hat", berichtete HSV-Trainer Bruno Labbadia nach der Partie im Volksparkstadion. Eine genaue Diagnose wird nach einer eingehenden Untersuchung am Sonntag erwartet. Möglicherweise muss der HSV damit vorerst länger ohne Hunt auskommen.

Pfeifkonzert für Calhanoglu

Auch die späte Einwechslung des mit Pfiffen begrüßten Calhanoglu brachte für Bayer nicht mehr den gewünschten Effekt.  Denn kurz nachdem dieser mit seiner Spezialität per Freistoß keinen Erfolg hatte (90.+2), pfiff Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) die Nullnummer ab. Die HSV-Anhänger verabschiedeten ihren "verlorenen Sohn" mit einem Pfeifkonzert in die Kabine. Und auf dem Weg dorthin stand Calhanoglu auch nur einem türkischen Reporter Rede und Antwort.

(dpa/san)

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