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Radio Hamburg

Nix mit Tabellenspitze

St. Pauli unterliegt Sandhausen mit 1:3

Hamburg, 03.10.2015
St. Pauli gegen Sandhausen Oktober 2015

Im Millerntor kassierte St. Pauli eine herbe Niederlage gegen Sandhausen.

Das hatte sich der FC St. Pauli anders vorgestellt. Statt die Tabellenspitze der 2. Fußball-Liga zu übernehmen, kassierte der Kiezclub eine 1:3-Heimniederlage gegen den SV Sandhausen.

Der FC St. Pauli hat den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Im Heimspiel gegen den SV Sandhausen kassierten die Hanseaten am Samstag (03.10) eine verdiente 1:3 (0:2)-Niederlage. Die Hamburger mussten sich damit erstmals seit dem 16. Februar im Millerntor-Stadion wieder geschlagen geben und belegen nun den dritten Platz.

Erstes Gegentor seit 409 Minuten

Vor 29 546 Zuschauern in der ausverkauften Arena erzielten Jakub Kosecki (5. Minute), Ranisav Jovanovic (8.) und Aziz Bouhaddouz (77., Foulelfmeter) die Tore für die Gäste. Kyoung-Rok Choi (75.) traf für den diesmal enttäuschenden Kiez-Club, dessen Keeper Robin Himmelmann beim 0:1 nach 409 Minuten erstmals wieder ein Gegentor kassierte. "Wir waren heute einfach nicht clever genug", gab Abwehrspieler Daniel Buballa nach der Begegnung zu. "Die ersten beiden Gegentore sind viel zu früh gefallen. Danach haben wir zwar alles versucht, aber es ist zu wenig dabei herausgekommen", fügte Buballa hinzu.

Stark begonnen, stark nachgelassen

Sein Team begann stark, doch der frühe Doppelschlag brachte die Hanseaten völlig aus dem Konzept. Die Sandhäuser, bei denen Andrew Wooten die ersten beiden Treffer mustergültig vorbereitet hatte, kombinierten beinahe nach Belieben, während die St. Paulianer in der Offensive lange nichts zustande brachten. Die SVS-Innenverteidigung mit Tim Kister und Florian Hübner stand sicher. Erst ein abgefälschter Schuss des eingewechselten Choi ließ noch einmal Hoffnungen bei den Gastgebern aufkommen. Doch ein dummes Buballa-Foul an Bouhaddouz nur zwei Minuten nach dem Anschlusstor führte zum Elfmeter für den SVS, den der Gefoulte mit etwas Glück zur Entscheidung nutzte. Himmelmann war am Ball dran, konnte den dritten Gegentreffer aber dennoch nicht verhindern.

(dpa/san)

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