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Radio Hamburg

1:3 gegen FSV Frankfurt

Pauli holt sich Klatsche gegen Abstiegskandidat

Hamburg, 20.02.2016
FC St. Pauli gegen Frankfurt Februar 2016

Den spielstarken Frankfurtern war der FC St. Pauli klar unterlegen.

Das hatte sich der FC St. Pauli anders vorgestellt. Statt mit dem dritten Sieg nach der Winterpause auf Platz zwei vorzurücken, verlor der Kiezclub gegen den Abstiegskandidaten Frankfurt.

Der FC St. Pauli hat die große Chance verpasst, zumindest vorübergehend auf Platz zwei in der 2. Fußball-Bundesligavorzurücken. Eine Woche nach dem umjubelten 1:0-Erfolg über den souveränen Spitzenreiter RB Leipzig unterlagen die in der Defensive diesmal ungewohnt anfälligen Hanseaten am Freitagabend (19.02) dem FSV Frankfurt verdient mit 1:3 (1:2) und bleiben Tabellenvierte.

Frühe Führung für Pauli

Vor 29.342 Zuschauern brachte Marc Rzatkowski (10. Minute) den Kiezclub zwar in Führung. Doch Florian Yann (11.), Dani Schahin (32.) und St. Paulis Kapitän Lasse Sobiech (54., Eigentor) sorgten für den verdienten Sieg der äußerst konterstarken Hessen. Sie feierten im achten Anlauf ihren ersten Sieg am Millerntor und holten drei wichtige Zähler im Abstiegskampf.

Frankfurt zeigt starke Performance

"Das war ganz und gar nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Das schnelle Gegentor hat dem Gegner in die Karten gespielt", sagte Marc Hornschuh, der im Sommer vom FSV zu St. Pauli gewechselt war. Beide Teams legten mächtig los. Neben den ersten beiden Treffern lagen früh reichlich Tore in der Luft: Florian Ballas (2.) für den FSV und St. Paulis Lennart Thy (13.) trafen nur den Pfosten. Nach der erstmaligen Gäste-Führung durch den kaum zu stoppenden Schahin war es allein St. Pauli-Keeper Robin Himmelmann zu verdanken, dass sein Team nicht hoffnungslos zurücklag. Der kess aufspielende Zweitliga-Debütant Taiwo Awoniyi lief zweimal allein auf den Keeper zu, der beide Male bravourös parierte (35./38.).

Eigentor für die Kiezkicker

Auch nach dem Wechsel präsentierte sich Frankfurt überraschend als das reifere Team. Die mit zwei Siegen blendend aus der Winterpause gekommenen Hanseaten hingegen taten sich gewohnt schwer gegen eine defensiv tief stehende Mannschaft. Und als dann auch noch dem sonst so starken Abwehrchef Sobiech ein Eigentor unterlief, weil er einen Eckball mit dem Rücken unglücklich ins Netz lenkte, war der gerade aufgekommene Elan der Hausherren schon wieder gebrochen. Fast hätte Yann (85.) sogar noch das vierte Tor für den FSV nachgelegt, doch erneut war der starke Himmelmann der Retter in der Not.

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Erst ließen die Hanseaten eine Reihe guter Chancen aus, dann kassierten sie ein Abseitstor des KSC. Durch da ...

(dpa/san)

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