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Radio Hamburg

Noch alles drin - fast!

Der HSV kann nicht mehr Meister werden, ABER...

Hamburg, 29.02.2016
HSV, Flagge

Stadionszene nach einer möglichen Nordmeisterschaft des fittesten Bundesliga-Teams (Symbolbild).

Seit dem 23. Spieltag steht fest: Der HSV kann rechnerisch nicht mehr Deutscher Meister 15/16 werden. Trotzdem ist noch viel zu holen!

Nachdem unser HSV am 27. Februar trotz früher Führung nicht über ein 1:1-Remis im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt hinauskam, ist nun traurige Gewissheit, was pessimistischere Fans schon kommen zu sehen glaubten: Der Hamburger SV kann in der Bundesliga-Saison 2015/2016 nicht mehr Deutscher Meister werden, selbst wenn das Team von Bruno Labbadia alle elf verbleibenden Spiele der laufenden Rückrunde gewinnen und der FC Bayern München alle verlieren würde. Die Trauer sitzt entsprechend tief...

Und jetzt?

Auch wenn für den HSV dieses Jahr keine Meisterschale mehr hochzurecken ist, gibt es noch immer zahlreiche Gründe, bloß kein Trübsal zu blasen und weiterhin auf wirkliche Erfolge zu hoffen, die Bayerns Meister-Abo außerhalb der Konkurrenz für uns im Norden noch in den Schatten stellen dürften.

Torschützenkönig: "Kanone" noch zu holen

Der in der Winterpause nach Hamburg ausgeliehene Vollstrecker Josip Drmic konnte im Spiel gegen Ingolstadt sein erstes Tor für den HSV verbuchen, ein weiteres Saisontor hatte er aus seiner Gladbacher Teilsaison bereits mitgebracht. Damit fehlen ihm aktuell nur noch läppische 21 Buden, um mit dem führenden Torjäger Robert Lewandowski gleichzuziehen. Noch wahrscheinlicher wird der Gewinn der berühmten Kanone für den HSV beim Blick auf unseren Top-Knipser Pierre-Michel Lasogga, der mit sechs Saisontoren sogar schon dreimal näher an der Auszeichnung steht als Drmic. Kaum denkbar also, dass die Torjägerkanone für die laufende Saison nicht nach Hamburg gehen sollte! ;)

Schon mehr Tore als 2014/2015

Drmics besagter Führungstreffer vom Samstag (27.02.) markierte das 26. Saisontor des HSV, womit der einzige Bundesliga-Dino nun schon nach 23 Spieltagen mehr Tore erzielt hat, als in der gesamten zurückliegenden Saison! Die erfreuliche Verbesserung der Offensiv-Ausbeute ist damit mehr als vielversprechend, zumal es immer erst nach dem 34. Spieltag zu spät ist, mehr Tore als der FC Bayern zu schießen, die mit bisher 58 Saisontoren bereits so gut wie überholt sind.

Das fitteste Team der Liga

Unter Bruno Labbadia hat der Hamburger SV sprichwörtlich laufen gelernt: Seit dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 14. Februar liegt der Saison-Laufrekord der gesamten Liga mit 126,6km in Hamburgs Händen. Kein anderes Team der Bundesliga konnte also bisher eine derartige Ausdauerleistung auf den Platz bringen. Diese körperliche Überlegenheit sollte noch über zahlreiche Punktgewinne mitentscheiden können!

Halbzeit-Bollwerk

Hinter dem FC Bayern München ist unser HSV das Team mit den wenigsten Gegentoren vor dem Halbzeitpfiff - und da Bayern nun einmal zweifellos in jeder Statistik als konkurrenzlos gelten muss, kommen wir zu dem Ergebnis, dass der HSV mindestens bis zur Halbzeit das defensiv stabilste Team der gesamten Bundesliga ist! Nur achtmal führten gegnerische Angriffe in der laufenden Saison vor der Pause zum Torerfolg, also beinahe nie.

Trainerkonstanz bringt Aufwind

Am 15. April wird Bruno Labbadia das erste Jahr seiner zweiten HSV-Amtszeit vollenden und damit länger im Amt sein als seine fünf direkten Vorgänger. Seit Brunos erstem Weggang im Jahr 2010 hat der HSV nie wieder eine Saison höher platziert abschließen können als mit dem 7. Platz 2009/10, die vielen Trainerwechsel haben sich also in den letzten Jahren nie wirklich ausgezahlt. Jetzt ist Bruno wieder da, ein weiteres gutes Vorzeichen also für ein müheloses Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes - und wenn wir schon von "einstellig" sprechen, dann winkt geradezu etwas, das wir gar nicht in den Mund nehmen dürfen...

Keine sicheren 0 Punkte mehr

Im Unterschied zu vielen Mitstreitern der Liga steht dem HSV kein Bayernspiel und damit kein sicherer 0-Punkte-Spieltag mehr bevor. Mannschaften wie etwa Werder Bremen, Hertha BSC Berlin oder der 1. FC Köln können das beispielsweise nicht von sich behaupten und haben somit ab jetzt einen Spieltag weniger als der HSV die Gelegenheit, Punkte zu erspielen. Anders ausgedrückt bedeutet das, unser HSV hat ab jetzt ein Spiel mehr. Quasi.

Nordmeisterschaft zum Greifen nah

Seit der Kampf um die Meisterschale niemanden mehr interessiert, da der HSV dieses Jahr ab dem 24. Spieltag darauf verzichtet, es länger spannend zu machen, stellt sich Fußballdeutschland eigentlich nur noch die Frage, welches Team wohl Nordmeister wird. In diesem Wettbewerb ist einzig der VfL Wolfsburg noch zu überholen, dem der Gewinn des DFB-Pokals in der vergangenen Saison für diesen erbitterten Titelkampf nichts mehr nützen wird. Aktuell trennen Wolfsburg und Hamburg nur drei Punkte, die in den elf verbleibenden Spielen aufgeholt werden müssen. Für drei Punkte reicht bereits EIN Spiel, so dass hier von elf Matchbällen die Rede sein muss... ;)

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