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Radio Hamburg

Dauerkrise hält an

Nächste Pleite: HSV geht gegen BVB unter

Hamburg, 06.11.2016
HSV BVB

Der BVB jubelt, der HSV ist frustriert.

Das hat sich Uwe Seeler sicherlich anders vorgestellt. Dortmund vermiest den 80. Geburtstag der HSV-Legende und schießt die Hamburger mit 5:2 ab.

Es waren noch nicht ganz vier Minuten gespielt, da musste René Adler schon das erste Mal hinter sich greifen. Pierre-Emerick Aubameyang erzielte nach seiner Suspendierung unter der Woche in der Champions League den frühen Treffer zum 0:1. Ein denkbar schlechter Start also, bei dem Adler nicht wirklich gut aussah.

Eklatante Fehler in der Defensive

Trotz des Fehlstarts kam der HSV nach dem Rückstand eigentlich ganz gut in die Partie. Frühes und geschicktes Pressen verhinderten oft den geordneten Aufbau der Schwarz-Gelben, die Defensive wackelte trotzdem immer wieder. Genau in dieser etwas stabilisierten Phase leistet sich der HSV in Person von Djourou einen krassen Fehlpass, als er durch Emre Mor unter Druck geriet. Dieser musste vor dem Tor nur noch querlegen und Aubameyang schob zum 2:0 ein. Nur vier Minuten später machte er seinen lupenreinen Hattrick perfekt. Nach einem Abschlag von Adler stieg kein Hamburger hoch, sodass Bartra den Ball unbedrängt zurück in Richtung Adler köpfen konnte. Aubameyang nimmt den Ball auf und erzielt das 3:0, bei dem Adler wieder nicht gut aussah.

Reaktion in der zweiten Halbzeit erkannt

Nun hätte man erwarten können, dass der HSV völlig durcheinander aus der Kabine kommt und sich weiter ein Tor nach dem anderen fängt, doch dem war nicht so. "Die Mannschaft stand in der Halbzeit zusammen, wollte sich nicht vorführen lassen und hat dagegen gehalten. Man hat eine Reaktion in der zweiten Halbzeit gesehen", so Trainer Gisdol. Nachdem Aubameyang kurz nach Wiederanpfiff das 4:0 erzielte, verkürzte der HSV kurz darauf durch Müller. Es begann eine Sturm-und-Drang-Phase der Hamburger, sie erzielten sogar das 2:4, das aber von Schiedsrichter Stegemann wegen Foulspiels zurückgepfiffen wurde.

Dembelé macht den Sack zu

In dieser Phase kamen die Hamburger immer weiter zu Chancen, Waldschmidt und Sakai prüften Bürki mit Weitschüssen, die dieser aber entschärfen konnte. In der 76. Minute erzielte dann der eingewechselte Dembelé das 5:1 für Dortmund und machte damit endgültig den Sack zu. An der Heimniederlage änderte auch der Treffer zum 5:2, wieder erzielt durch Nicolai Müller, nichts mehr.

"Müssen uns gemeinsam da raus kämpfen"

Zwar spielte der HSV eine desaströse erste Hälfte, die zweite lässt allerdings hoffen, dass noch nicht alles verloren ist, auch wenn sich die Fakten miserabel anhören: 10 Spiele, 2 Punkte, 23 Gegentore, Platz 18. "Die Erwartungshaltung vor der Saison war zu groß. Die Realität ist reiner Existenzkampf", verdeutlichte Gisdol nach dem Spiel.

Jetzt steht erst einmal die Länderspielpause an. Die Hamburger haben nun zwei Wochen, um die Leistung aufzuarbeiten, bevor es am 20. November gegen die bisher ungeschlagenen Hoffenheimer geht. 

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