Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Fünf Spiele, ein Punkt!

HSV trennt sich von Bruno Labbadia

Hamburg, 25.09.2016
Labbadia, HSV

Nach fünf Spielen und nur einem Punkt in der aktuellen Bundesliga-Saison sind die Tage für Bruno Labbadia als Trainer des HSV gezählt.

Nun ist es beschlossene Sache: HSV-Trainer Bruno Labbadia muss gehen und verabschiedet sich mit emotionalen Worten. 

Ein Punkt aus fünf Spielen sind zu wenig! Das fand auch HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer, der nach der 0:1-Niederlage des Hamburger Sportvereins gegen den FC Bayern München die Reißleine gezogen hat und seinen Trainer Bruno Labbadia kurzerhand beurlaubte. Bereits in den Interviews direkt nach der Partie merkte man Beiersdorfer an, dass er seine Worte zur Trainerfrage genau auswählte. Am Sonntag (25.09) war es dann beschlossene Sache, dass Labbadia seine Sachen packen und das Traineramt beim HSV an den Nagel hängen muss.

Labbadia mit emotionalen Worten

Nachdem Labbadia die Nachricht seiner Entlassung per Telefon empfangen hatte, richte der 50-Jährige bewegende Worte an Fans, Spieler und dem gesamten HSV-Umfled: "Es ist mir sehr wichtig, an dieser Stelle noch ein paar Dinge loszuwerden. Zunächst möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die mich in den vergangenen 18 Monaten unterstützt haben. Bei unseren Fans, den Mitarbeitern des HSV, meinem Trainerteam, dem Team ums Team, der medizinischen Abteilung und natürlich bei der Mannschaft. Es war eine wahnsinnig intensive Zeit mit vielen Erlebnissen, die mir immer in Erinnerung bleiben werden. Es hat mir sehr viel bedeutet, Trainer des HSV sein zu können. Ich habe mich jeden Tag mit dieser Aufgabe identifiziert. Es ist schade, dass wir jetzt zu Beginn der Saison nicht die nötigen Ergebnisse erzielen konnten. Dafür übernehme ich als Trainer die Verantwortung. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft weiter so mutig agiert wie jetzt im Spiel gegen die Bayern, so wieder in die Erfolgsspur findet und die Saison einen positiven Verlauf nimmt. Meinem Nachfolger wünsche ich alles Gute für die Aufgabe."

Gisdol ist Nachfolger

Ausschlaggebend für die Entlassung sei nicht das Bayern-Spiel gewesen, in dem die Mannschaft keine schlechte Leistung zeigte, sondern vielmehr die allgemeine Tabellensituation und die fehlenden Tormöglichkeiten der Hanseaten. Einen Nachfolger für Labbadia hat der HSV mit Markus Gisdol bereits gefunden. Bereits am Montagnachmittag wird er das erste Training leiten und am kommenden Samstag (01.10) beim Spiel in Berlin gegen die Hertha als neuer HSV-Coach auf der Bank sitzen.

(jmü)

comments powered by Disqus