Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Trainer-Diskussion

HSV: Soll Labbadia Trainer bleiben?

Hamburg, 20.09.2016
Bruno Labbadia HSV

Ist die Ära Labbadia beim HSV schon wieder vorbei? Was meint Ihr?

Der Saison hat begonnen und der HSV hat einen klassischen Fehlstart hingelegt. Nun gehen die ersten Trainerdiskussionen los. Was meint Ihr, soll Labbadia bleiben?

Mit Viktor Skripnik hat es schon den ersten Bundesligatrainer der Saison erwischt und das bereits nach dem dritten Spieltag. Auch Bruno Labbadia sieht sich vielen Vorwürfen ausgesetzt und muss nach den jüngsten Ergebnissen seines Teams um seinen Job bangen. "Jeder muss sich hier an die eigene Nase fassen. Alle müssen Verantwortung übernehmen. Der Trainer war bei allen Verpflichtungen mit im Boot. Alles andere verweise ich in den Bereich des Getuschels", so Dietmar Beiersdorfer nach der 0:4 Pleite gegen RB Leipzig. Ein Treueschwur klingt anders.

Verdiente Niederlage gegen Freiburg

Nun wurde auch das Spiel gegen den SC Freiburg mit 0:1 verloren. Die Leistung der Mannschaft war zeitweise nicht bundesligatauglich. Die Hamburger wirkten lustlos, ideenlos und spielten kopflos. Mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen steht der HSV tief im Tabellenkeller - mal wieder! Die Diskussion um den Trainer wird größer. Besonders nach den Äußerungen von Dietmar Beiersdorfer nach dem Spiel in Freiburg: "Bruno Labbadia ist unser Trainer, da muss ich ihm auch nicht jeden Tag Rückendeckung geben", sagte Beiersdorfer am Dienstagabend im TV-Sender Sky. "Das haben wir uns natürlich ganz anders vorgestellt, das ist klar. So ein Spiel muss man erstmal sacken lassen". Rückendeckung kling anders...

Viel Geld – wenig Ertrag

Knapp 33 Millionen Euro gab der HSV in der Transferphase vor der Saison aus, darunter Rekordtransfer Filip Kostic. Dazu kommt der Edeltechniker Alen Halilovic, den der Bundesliga-Dino vom FC Barcelona verpflichtet hat, doch der Hoffnungsträger bleibt bisher Edeljoker. Auch das Offensiv-Spiel lässt bisher zu wünschen übrig. Kreativität im Mittelfeld fehlte bislang in jedem Match. Das Aufbauspiel bestand bisher aus langen Bällen, die Gregoritsch verlängern oder hinter der Spitze festmachen sollte. Das sind taktische Probleme, die sich Labbadia vorwerfen lassen muss.

Die Zeit drängt

Labbadia selbst, der vor 15 Monaten den Abstieg in fast aussichtsloser Situation noch abwenden konnte, hat Erfahrung mit Krisen. Er habe beim HSV schon wesentlich schwierigere Situationen erlebt "und ich glaube, dass wir es auch diesmal schaffen können". Das hoffen wohl nicht nur HSV-Fans, denn eins ist klar: Labbadia hat dem Verein in der jüngeren Vergangenheit ein Gesicht gegeben, in einer schwierigen Zeit, in der sich andere lieber im Hintergrund versteckt haben.

Was meint Ihr? Soll Bruno Labbadia Trainer bleiben?

comments powered by Disqus