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Radio Hamburg

Fußball Bundesliga 2017/18

Wie schneiden unsere Hamburger Clubs ab?

Fußball, Amateur, Pfeife, Schiedsrichter

Was erwartet uns in der kommenden Bundesliga-Saison?

Kaum stehen die Ergebnisse der abgelaufenen Saison fest, richtet sich der Blick von Fans und Spielern der Hamburger Vereine auf die kommende Spielzeit. Doch welche Erfolge sind in der ersten und zweiten Bundesliga zu erwarten? Und was sind maßgebliche Gründe für die weitere Entwicklung?

Der HSV voller Hoffnung

Nachdem es Markus Gisdol, dem Trainer des Hamburger SV, in der Mitte der Saison scheinbar gelungen war, für eine gewisse Konstanz in den Ergebnissen zu sorgen, befand sich der Klub im Anschluss bis zum letzten Spieltag im hoch brisanten Abstiegskampf. Auch aus diesem Grund sind Experten vorsichtig mit ihren Urteilen, die sie zum Dino der Bundesliga fällen. Die ansonsten sehr sensiblen Einschätzungen der Buchmacher im Bereich der Langzeitwetten gehen zumindest vom erneuten Klassenerhalt aus. Wer als Fan des HSV auf das Prädikat "Unabsteigbar" wetten möchte, das nach den letzten Jahren völlig zurecht im Raum schwebt, sollte auch auf die Auswahl des richtigen Wettanbieters achten. Denn mit der Qualität der Quoten entscheidet sich auch, welche langfristigen Gewinnmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das Sportwetten Portal Sportwetten24 bietet für diesen Zweck einen guten Überblick über den Markt der Buchmacher.

Auf der Basis einzelner Spieler verfügt der Hamburger SV auch für die kommende Saison über eine schlagkräftige Mannschaft. Mit dem Torhüter René Adler verlässt allerdings ein absoluter Führungsspieler den Verein, der selbst in den schwierigen Phasen einer Saison mit Leistung überzeugen, und seine Mitspieler mitreißen konnte. Die Blicke richten sich aus diesem Grund völlig zurecht auf die Vereinsführung und ihre weiteren Aktionen. Das Ziel muss es sein, ein homogenes Team zu formen, welches frei von Skandalen auf und neben dem Platz überzeugt. Da neben Adler noch weitere Spitzenverdiener aus erfolgreicheren Tagen den Verein verlassen, müsste dafür auch die notwendige finanzielle Grundlage zur Verfügung stehen.

Was macht die Konkurrenz?

Speziell der Hamburger SV muss in der kommenden Saison sogleich einen Blick auf die eigene Konkurrenz werfen. Vermeintlich durchschnittliche Vereine wie der SC Freiburg oder Hertha BSC Berlin haben es geschafft, sich selbst aussichtsreiche Positionen zu erspielen. Selbst die Konkurrenz aus Bremen ist auf gutem Kurs, in der kommenden Saison nach den Plätzen im internationalen Wettbewerb zu schielen. Da klar unterlegene Mannschaften wie Darmstadt 98 und der FC Ingolstadt abgestiegen sind und durch vergleichsweise stark besetzte Teams aus Hannover und Stuttgart ersetzt wurden, bleibt die Konkurrenzsituation für den HSV kritisch. Vieles in der Bundesliga-Saison 2017/18 wird aus diesem Grund auch von der direkten Konkurrenz abhängen, die den Abstieg ebenfalls um jeden Preis verhindern möchte.

Setzt sich der Aufschwung im Kiez fort?

Mit Blick auf den FC St. Pauli ist zunächst nicht klar, was ein angemessenes Ziel für die kommende Saison wäre. Nachdem kaum jemand nach der ersten Saisonhälfte noch große Hoffnungen auf den Klassenerhalt setzte, ist es dem Team von Ewald Lienen gelungen, sich sogar in der oberen Hälfte der Tabelle festzusetzen. Sollte es der Mannschaft gelingen, an die starke Form der Rückrunde anzuknüpfen, wäre mit Sicherheit ein Platz in der oberen Tabellenhälfte möglich. Doch nur eine langfristig ausgerichtete Planung, die sich nicht sofort der großen Euphorie hingibt, kann für eine solide sportliche Grundlage sorgen.

Im Hinblick auf dem Kader ist es den Kickern vom Kiez gelungen, die wichtigsten Spieler beisammenzuhalten. Lediglich der Kapitän Sören Gonther wird den Verein verlassen und in der kommenden Saison das Trikot von Werder Bremen tragen. An dieser Stelle ist nach wie vor ein adäquater Ersatz gesucht, der neben der spielerischen Leistung Gonthers in der Innenverteidigung auch seine Führungsrolle neben dem Platz langfristig einnehmen kann. Ebenso streben bei St. Pauli einige junge Nachwuchsspieler nach oben, die in der kommenden Saison in der ersten Mannschaft Fuß fassen könnten. So zum Beispiel Dennis Rosin, der schon bald die Zentrale im Mittelfeld übernehmen und dort seine spielerische Qualität entfalten soll.

Ein neu geordnetes Feld

Speziell in der Saison 2017/18 ist die 2. Bundesliga eine Klasse, die keinen eindeutigen Favoriten auf den Aufstieg mehr parat hat. Nach den Aufstiegen von Hannover und Stuttgart sind es Mannschaften wie Union Berlin, Braunschweig oder Dynamo Dresden, denen der Coup zugetraut wird. Da wohl kaum jemand die Spieler aus Hamburg auf dem Zettel haben wird, bietet sich vielleicht auch in diesem Zuge die Chance, sich in sicheren Gefilden der Tabelle zu befinden und dabei mit einem Auge nach oben zu schielen. Nach dem drohenden Abstieg in der abgelaufenen Saison gibt es schließlich viele Verantwortliche, die sich nichts sehnlicher als eine ruhige Spielzeit wünschen würden.