Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Handball Europameisterschaft

Deutschland ist weiter

Handball, Europameisterschaft, Serbien, Deutschland, Schweden, Pascal Hens, Getty Images

Pascal Hens, hier gegen den Schweden Tobias Karlsson, ist mit dem Deutschen Team in die EM-Hauptrunde eingezogen.

Mit einem 29:24-Sieg gegen Schweden ist Deutschland als Gruppenerster in die Hauptrunde bei der EM in Serbien eingezogen.

Nis - Die deutschen Handballer haben Olympia weiter im Blick. Im letzten Vorrundenspiel entzauberte der Außenseiter am Donnerstag in Nis den WM-Vierten Schweden und zog dank eines überlegenen 29:24 (20:15) in die Hauptrunde ein. Der anschließende 27:21-Sieg Mazedoniens gegen Tschechien bescherte dem WM-Elften sogar noch den Gruppensieg. Vor 4.000 Zuschauern in der ausverkauften Halle Cair zeigte die Auswahl des Deutschen Handballbundes vor allem in der ersten Halbzeit eine spektakuläre Leistung.

Heinevetter wieder überragend

"Wir denken nach wie vor von Spiel zu Spiel, genauso werden wir in die Hauptrunde gehen. Wir haben alles in der Hand und werden nicht auf die anderen schauen", sagte Bundestrainer Martin Heuberger. Beste Akteure im deutschen Team waren Torhüter Silvio Heinevetter und der neunfache Torschütze Uwe Gensheimer. "Wir haben heute als Mannschaft sehr gut gespielt, ich glaube auch in der Höhe verdient gewonnen. Wir haben jetzt das Optimum rausgeholt und von daher sind wir glücklich", sagte Heinevetter.

Samstag wartet Serbien

Am Samstag startet das Team in Belgrad in die zweite Turnierphase mit vier Punkten aus den Spielen gegen Schweden und Mazedonien. Erster Gegner ist Gastgeber Serbien, danach folgen Dänemark und Polen. "Ich glaube, wir haben es geschafft, uns von Spiel zu Spiel zu steigern. Darauf können wir aufbauen. Ich hoffe, dass es in den nächsten Spielen über die ganze Spielzeit klappt", meinte Gensheimer. "Ich möchte unser Spiel gewinnen", hatte Bundestrainer Martin Heuberger vor dem 101. Duell mit Schweden verkündet. Doch die Stärken der Skandinavier haben ihn auch zur Warnung vor der stabilen Abwehr und der Torgefährlichkeit bei Kontern veranlasst. Zudem hätten sie in Kim Andersson vom deutschen Rekordmeister THW Kiel einen überragenden Akteur. "Das macht sie gefährlich", mahnte der Bundestrainer.

Spielverlauf

Auf dem Spielfeld demonstrierte seine Auswahl, dass sie alle seine Hinweise und Mahnungen verinnerlicht hatte. In der Abwehr ließen die deutschen Spieler den gefürchteten Kim Andersson nicht zur Entfaltung kommen. Dafür trafen zwar Kim Ekdahl du Rietz (6) und Jonas Larholm (5) im ersten Durchgang fast nach Belieben. Dies aber fiel nicht ins Gewicht, weil die Mannen um den in der 25. Minute eingewechselten Kapitän Pascal Hens im Angriff konsequent ihre Chancen nutzten. Vor allem Uwe Gensheimer zeigte sein großes Reservoir an Wurfmöglichkeiten und traf schon in der ersten Halbzeit achtmal. Dabei kam der deutschen Mannschaft die defensive schwedische Abwehrformation entgegen. Geführt von Spielmacher Michael Haaß entwickelten die Rückraumspieler die zuletzt meist vermisste Durchschlagskraft. So enteilte der eigentliche Außenseiter von 3:1 (3.) über 8:3 (10.) bis auf 11:5 (14.).

Anschließend wechselte Heuberger auf einigen Positionen. Die Findungsphase im deutschen Team nutzte der WM-Vierte Schweden, der sich bereits zuvor für die Hauptrunde qualifiziert hatte, um den Rückstand zu verringern. Dies blieb jedoch ohne Wirkung auf die DHB-Auswahl, die sich wieder auf 20:14 absetzte und mit einem 20:15-Vorsprung in die Pause ging. Die Schweden, die mit sieben Bundesliga-Spielern angetreten waren, gaben sich aber nicht auf. Angetrieben von Larholm und Ekdahl du Rietz und angefeuert von den tausenden mazedonischen Fans in der Halle jagten sie dem Rückstand hinterher. Die deutsche Mannschaft behielt trotz des zwischenzeitlichen 22:19 (40.) weitgehend kühlen Kopf und verteidigte die Führung tapfer bis zum Schluss. (dpa)