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Radio Hamburg

Dänemark an die Wand gespielt

"Eviva Espania": Spanien ist Handball-Weltmeister

Barcelona, 28.01.2013
Spanien gewinnt Handball-WM 2013

Spanien gewinnt furios die Handball-WM im eigenen Land.

Spaniens Handballer haben Europameister Dänemark mit dem höchsten WM-Final-Sieg der Geschichte vorgeführt.

Da hüpfte sogar der Prinz auf dem Podest. Erst mitgerissen und dann von den Handball-Helden umringt feierte Spaniens Thronfolger Felipe den Titelgewinn bei der Heim-WM. Mit einer nicht für möglich gehaltenen Dominanz waren die Gastgeber am Sonntag in Barcelona zu Gold gestürmt. Spanien fertigte in einem denkwürdigen Finale Europameister Dänemark mit dem Rekordsieg von 35:19 (18:10) ab.

Dänen blamieren sich vor Handball-Öffentlichkeit

Die bis auf die Knochen blamierten Dänen konnten auch nicht vom charmanten Lächeln ihrer Kronprinzessin Mary bei der Medaillenübergabe aus ihrer Fassungslosigkeit gerissen werden. "Eviva Espana", hatte es schon vor dem Abpfiff von den Rängen geschallt. Dank eines bärenstarken Torhüters Arpad Sterbik und Jorge Maqeuda als besten Torschützen feierte Spanien seinen zweiten WM-Titel nach 2005 und eine begeisternde Handball-Fiesta.

Die völlig hilflosen und gnadenlos überforderten Dänen mussten sich nach der Blamage wie bei der WM 2011 mit Silber trösten. Den zuvor höchsten Finalsieg hatte es 1958 mit dem 22:12 zwischen Schweden und der CSSR gegeben.

Am Vortag hatte Kroatien das "kleine Finale" gegen Slowenien mit 31:26 (14:13) für sich entschieden und damit nach der EM und den Olympischen Spielen zum dritten Mal Bronze binnen eines Jahres gewonnen. "Das ist super. Noch eine Medaille, das ist unfassbar. Das ist eine super Serie. Wir schlafen jetzt mit einer Medaille ein", sagte Kreisläufer Igor Vori vom HSV Hamburg. Überragender Akteur des Spiels war sein Club- und Team-Kollege Domagoj Duvnjak mit exzellenter Spielgestaltung und acht Toren. Er wurde zum besten Spielmacher der WM gewählt.

Die deutsche Mannschaft hatte nach der 24:28-Niederlage gegen Spanien im Viertelfinale Platz fünf belegt.

Die Final-Partie begann mit einem Eklat. Während der spanischen Hymne entrollten Demonstranten auf der Tribüne gegenüber von Kronprinz Filipe ein riesiges gelbes Transparent mit der Aufschrift: "Katalonien ist nicht Spanien".

Spanier zündeten Handball-Feuerwerk

Angetrieben vom heißblütigen Jubel der Fans entfachte der Gastgeber von der ersten Minute an ein Feuerwerk. Nach dem 3:0 (5.) nahm Dänemarks Trainer Ulrik Wilbek schon die erste Auszeit. Sein Team war sehenden Auges in die Konterfalle der Spanier getappt. Doch auch danach konnten sich die Spieler um den ehemaligen Welthandballer Mikkel Hansen, der zum wertvollsten Akteur des Turniers gewählt wurde, nicht befreien. Fehler über Fehler im Angriff und ein glänzend aufgelegter Sterbik im spanischen Tor raubten dem Europameister zeitig die Nerven. Die Gastgeber kamen so zu ihrem gefürchteten Konterspiel. Nach dem 9:8 (20.) stürmten die Spanier bis zur Pause auf 18:10 davon.

Im zweiten Durchgang wurde es ganz bitter: Die Dänen fielen als Mannschaft auseinander. Sterbik hielt bärenstark und ein Konter nach dem anderen überrollte die Dänen. Spanien deklassierte den Europameister in der 44. Minute beim 29:12 mit einem 17-Tore-Vorsprung und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

(dpa/aba)

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