Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Ticket fürs Viertelfinale gelöst

Deutschland gewinnt 28:23 gegen Mazedonien

Barcelona, 20.01.2013
Handball WM Deutschland vs. Mazedonien

Kevin Schmidt freut sich über den Einzug ins Viertelfinale.

Die deutschen Handballer stehen im Viertelfinale der WM in Spanien. Das Team gewann in Barcelona gegen Mazedonien deutlich mit 28:23.

Deutschlands Handballer mausern sich vom Außenseiter zum Geheimfavoriten. Nach dem Sieg gegen Mazedonien steht der EM-Siebte im Viertelfinale. Möglicher Gegner ist Gastgeber Spanien.

Spanien oder Serbien als Gegner im Viertelfinale

Im Achtelfinale besiegte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Sonntag (20.01.) in Barcelona den EM-Fünften Mazedonien souverän mit 28:23 (13:9). Nach dem fünften Sieg in der sechsten WM-Partie spielt das Team von Bundestrainer Martin Heuberger am Mittwoch (23.01.) in Saragossa um den Einzug ins Halbfinale. Am Montag (21.01.) entscheidet sich, wer gegen Deutschland im Viertelfinale stehen wird, dann spielt Gastgeber Spanien im Achtelfinale gegen Serbien.

Großes Lob für die Mannschaft von Coach Heuberger

Vor rund 8200 Zuschauern im Palau Sant Jordi waren Stefan Kneer (5) und Kevin Schmidt (4/2) beste Torschützen im deutschen Team. "Ich bin wirklich erleichtert", sagte Coach Heuberger. "Ich bin stolz auf die Mannschaft, die wirklich gefightet hat." Seine Schützlinge hätten die Arbeit auf dem Feld gemacht und "sich nicht aus der Ruhe bringen lassen". Schmidt lobte einen "Super-Heinevetter im Tor» und unterstrich: "Das war die Grundlage."

Roggisch und Heinevetter in Topform

Im Stil einer routinierten Mannschaft startete die DHB-Auswahl in die Partie gegen Mazedonien. Kapitän Oliver Roggisch eröffnete mit einem Steel und dem anschließenden Konter den Torreigen. Danach enteilte der EM-Siebte gar auf 4:0 (7.). Insbesondere die Abwehr war einmal mehr Garant dafür, dass die Mazedonier ihr Angriffsspiel nicht aufziehen konnten. Roggisch und Co. verhinderten schnellfüßig und flexibel alle Kombinationsansätze des EM-Fünften, dessen Rekord-Torjäger Lazarov in der ersten Halbzeit nur sporadisch zum Zuge kam. Und wenn doch mal ein Wurf der Mazedonier auf das deutsche Tor kam, verhinderte Schlussmann Silvio Heinevetter mit teils spektakulären Paraden einen Erfolg. Der Berliner meisterte in den ersten 30 Minuten 52 Prozent aller gegnerischen Torwürfe.

13:9-Führung zur Halbzeit

Mit Geduld und Spielwitz agierte das Team in der Offensive. Beim 8:3 (17.) führte die DHB-Auswahl auch dank zahlreicher Konter mit fünf Toren. Dabei verkraftete die deutsche Mannschaft auch den Ausfall von Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen, der nach einem Zusammenprall mit lädiertem Knie vom Platz musste. Dennoch erspielte sich der EM-Siebte einen 11:5-Vorsprung (23.) und ging mit einer 13:9-Führung in die Kabine.

Kurzes Stocken des Angriffsspiels

Nach dem 17:11 (37.) geriet das deutsche Angriffsspiel bedrohlich ins Stocken. Mazedonien nutzte die Schwächephase rigoros aus und verkürzte Tor um Tor. Erst beim 18:16 (43.) löste Heinevetter mit einem gehaltenen Konter wieder die Verkrampfungen. Die Mannen um Spielmacher Haaß behielten die Nerven, zogen auf 21:16 (47.) davon und gewannen verdient.

 

(dpa/mgä) 

comments powered by Disqus