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Radio Hamburg

HSV Handball

Choach Gaudin muss gehen

Hamburg, 16.12.2014
RHH - Expired Image

Nachdem HSV-Coach erst im Sommer gekommen war, ist für ihn kurz vor dem Jahreswechsel schon wieder Schluss.

Immer weiter stürzte die Mannschaft des HSV Handball in den vergangenen Wochen ab. Als Konsequenz musste jetzt Trainer Christian Gaudin gehen.

Nach drei Pleiten in Serie kam für Trainer Christian Gaudin das Aus. Die Führung des HSV Handballs stellte den Franzosen am Dienstag (16.12.) mit sofortiger Wirkung frei. Die Mannschaft wird bis Jahresende von Co-Trainer Jens Häusler betreut. "In Anbetracht der sportlichen Entwicklung der vergangenen Wochen haben wir den Eindruck gewonnen, dass uns eine positive Wendung mit Christian Gaudin nicht mehr gelingen wird - unabhängig davon, dass uns derzeit wichtige Spieler verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen", sagte Geschäftsführer Christian Fitzek, der Häusler vorerst als Co-Trainer assistieren wird.

Schweres Erbe angetreten

Gaudin war erst im Sommer als Nachfolger des entlassenen Martin Schwalb verpflichtet worden. Sein Vertrag läuft bis Sommer 2015. Nach einem katastrophalen Saisonbeginn ohne Sieg in sechs Spielen und dem vorletzten Tabellenplatz hatte sich die Mannschaft gefangen und war bis auf den fünften Tabellenplatz vorgerückt. Dann begann aber erneut ein Absturz. Fünf Niederlagen in sieben Spielen ließen die HSV-Handballer auf den neunten Platz abstürzen. Der Zeitpunkt der Trennung überrascht allerdings: Bis zur Winterpause stehen noch drei schwere Spiele an, in denen weitere Niederlagen einkalkuliert werden müssen. Mit der Beurlaubung Gaudins will der Verein ein Signal setzen und die Mannschaft wachrütteln. Fitzek räumte allerdings ein, dass Gaudin durch den Verkauf von Top-Spielern im Sommer "ein schweres Erbe angetreten" habe, zudem seien wichtige Spieler verletzt.

Wer kommt danach?

"Wir werden uns jetzt Gedanken machen, wie es im nächsten Jahr weitergeht", sagte Fitzek. Zu Spekulationen, dass Ex-Trainer Schwalb zurückkehren könnte, wollte sich der Geschäftsführer des HSV nicht äußern. Schwalb hatte erst vor wenigen Tagen einen Sieg vor dem Arbeitsgericht erstritten. Danach ist seine Entlassung vor sechs Monaten unwirksam, sodass ihm der HSV sei Gehalt bis Juni 2015 von rund 300 000 Euro zahlen.

(dpa/ jmü)

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