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Radio Hamburg

Schwimmhoffnungen enttäuschen

Paul Biedermann und Britta Steffen raus

London, 28.07.2012
Paul Biedermann 400 Meter Freistil

Paul Biedermann zeigte sich nach seinem Auscheiden enttäuscht.

Am ersten Entscheidungstag der Olympischen Spiele in London enttäuschten die Medaillenhoffnungen Britta Steffen und Paul Biedermann im Schwimmen.

Das hatte sich Weltrekordler Paul Biedermann so nicht vorgestellt. Die Medaillenhoffnung verpasste das Olympia-Finale über 400 Meter Freistil und sorgte für die erste deutsche Schwimm-Enttäuschung dieser Spiele. Nach Paul Biedermann hat auch die Frauen-Freistilstaffel um Britta Steffen das olympische Schwimmfinale verpasst. Steffen, Silke Lippok, Lisa Vitting und Daniela Schreiber landeten am Samstag im Vorlauf in 3:39,16 Minuten über 4 x 100 Meter nur auf dem neunten Rang.

Biedermann bis zur Hälfte gut

Nach dem überraschenden Aus Biedermanns sagte der Schwimmer: "Ich bin unheimlich enttäuscht. Ich wollte von vorne gehen, das hat nicht so geklappt" Der 25-Jährige schaffte es im Vorlauf über 400 Meter Freistil nur auf den 12. Platz . "Ich muss mich erstmal eine Stunde sammeln. Morgen geht es weiter", sagte der Weltrekordler. Dabei startete der Sportler denkbar gut und lag nach 100 Metern noch unter seinem Weltrekord. Auch nach der Hälfte schlug er sich gut. Doch dann zog die Konkurrenz vorbei, Biedermann wirkte schwerfällig und konnte nicht mehr kontern.

Phelps auch mit Problemen

Als Schnellster geht Topfavorit Sun Yang in das Finale der besten Acht am Abend. Der Chinese schwamm lockere 3:45,07 Minuten. Neben Biedermann hätte sich beinahe auch noch Superstar Michael Phelps aus dem Finale geschwommen. Der Rekord-Olympiasieger aus den USA hatte sich in 400 Meter Lagen als Achter knapp qualifiziert. Früh war der erste Olympia-Tag für Alexandra Wenk und Yannick Lebherz beendet. Über 400 Meter Lagen musste sich der Potsdamer insgesamt mit Rang elf (4,15,41 Minuten) begnügen. Lebherz hätte seinen deutschen Rekord von 4:14,02 verbessern müssen, um sich einen Platz im Finale zu sichern. Die erst 17 Jahre alte Olympia-Debütantin Wenk belegte in 58,85 Sekunden im Vorlauf den 21. Platz aller Vorläufe.

Erste Goldmedaille vergeben

Die erste Goldmedaille der Olympischen Spiele von London geht nach China: Die Schützin Yi Siling setzte sich im Finale mit dem Luftgewehr über zehn Meter durch. Sie siegte mit 502,9 Ringen. Silber sicherte sich Sylwia Bogacka aus Polen mit 502,2 Ringen. Dritte wurde Yu Dan aus China mit 501,5 Ringen. Das Finale war ohne deutsche Beteiligung, da Beate Gauss nur auf Platz 32 und Jessica Mager auf Platz 20 landeten.

(pov/dpa)