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Radio Hamburg

Siegesserie endet

Silber für die deutsche Dressurmannschaft

London, 07.08.2012
Dressur Silber

Die deutsche Startreiterin Dorothee Schneider schaffte 77,571 Prozentpunkte. 

Nach acht olympischen Starts und acht Goldmedaillen endete die Erfolgsserie der deutschen Dressurmannschaft in London.

Die längste Gold-Serie der Olympischen Spiele ist gerissen - das deutsche Dressur-Team jubelte trotzdem. Das deutsche Debütantinnen-Trio mit Dorothee Schneider mit Diva Royal, Kristina Sprehe mit Desperados und Helen Langehanenberg mit Damon Hill feierten am Dienstag in London ihren zweiten Platz hinter Großbritannien. "Das ist Silber gewonnen und nicht Gold verloren", kommentierte der Dressurausschuss-Vorsitzende Klaus Roeser: "Das ist das jüngste Team, das wir je hatten. Das ist eine richtig starke Leistung." Zuvor hatten deutsche Teams nach dem Silber von München 1972 bei jedem Olympia-Start Gold gewonnen. Dritter wurde die Niederlande.

"ganz starke Auftritte"

Auch der Bundestrainer freute sich mit seinen drei Debütantinnen und attestierte ihnen "ganz starke Auftritte" in London. "Wir sind nicht schlechter geworden, die anderen sind besser als früher", sagte Jonny Hilberath. Die siegreichen Briten wurden von 23 000 Zuschauern gefeiert. Sie hatten zuvor noch nie eine Olympia-Medaille in der Dressur gewonnen.

Hengst Desperados war nervös

Die deutsche Startreiterin Dorothee Schneider erzielte mit Diva Royal 77,571 Prozentpunkten. Die erst vor wenigen Wochen in die Weltspitze vorgestoßene Reiterin sagte: "Ich bin superzufrieden. Auch die kleinen Fehler sind ausgeblieben." Dass makellose Leistungen keine Selbstverständlichkeit sind, erlebte Kristina Sprehe (76,254 Prozentpunkte). In der Passage sprang ihr Hengst Desperados einmal weg. Die 25-Jährige meinte zu ihrem Fehler: "Das hat reingehauen. Das ärgert einen schon." Ihr Hengst sei von Anfang an "ein bisschen nervös gewesen".

Damon Hill mit kleinem Fehler

Das beste Ergebnis steuerte Schlussreiterin Helen Langehanenberg bei, die mit Damon Hill Nervenstärke bewies und trotz eines kleinen Fehlers nach der ersten Piaffe auf 78,937 Prozent. "Helen hat alles versucht, leider hatte sie eine kleine Unsicherheit", kommentierte Bundestrainer Hilberath. Das Silber-Trio qualifizierte sich auch für das Einzelfinale mit der Kür.

(dpa)