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Radio Hamburg

Spätes Statement

Jetzt meldet sich Nadja Drygalla zu Wort

Kessin/London, 06.08.2012
Nadja Drygalla

Nadja Drygalla streitet Verbindung zur rechten Szene ab.

Die Olympia- Athletin Nadja Drygalla wehrt sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa gegen die Vorwürfe, sie habe Verbindungen zur rechtsextremen Szene. 

"Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab“, äußert sich die 23-Jährige Rostockerin sichtlich ergriffen. Mit dieser Aussage versucht Nadja Drygalla mit den Vorwürfen aufzuräumen, dass sie eine Anhängerin der rechtextremen Ideologie sei. Grund für die Annahme war die Verbindung ihres Lebensgefährten Michael Fischer zur rechtsextremen NPD in Rostock. Nach Androhung der Trennung habe der ehemalige Direktkandidat seine Beziehungen zur Szene beendet, so Drygalla im Interview. "Ich bin froh, dass ich vor den Olympischen Spielen noch einmal klar gesagt habe, dass es so nicht weiter laufen kann“, heißt es in dem am Sonntag geführten Interview mit dem Nachrichtendienst dpa. Außerdem äußert sich die Ruderin zu Bildern einer NPD-Demonstration, die 2009 in Malchow entstanden waren, mit denen sie in Verbindung gebracht wird. "Das bin ich nicht, das kann ich ganz klar sagen.“

Innenminister Friedrich fordert eine "gründliche Aufklärung"

Nun fordert Sport- und Bundesinnenminister Friedrich eine "gründliche Aufklärung“. Unter anderem muss herausgefunden werden, warum der Deutsche Olympische Sportbund nicht über Drygallas Umfeld informiert wurde, wo doch die "Probleme (…) mit ihrem Freund“ laut Wolfgang Remer, Vorsitzendem des Landessportbundes Mecklenburg- Vorpommern, bekannt waren. Drygalla selbst äußert den Wunsch, im September wieder mit dem Training beginnen zu wollen und fügt hinzu: "Wenn einfach nur die falschen Dinge richtig gestellt würden, wäre ich schon zufrieden.“

Die Ruderin hatte am Donnerstag (02.08.) das Olympische Dorf in London verlassen.

(dpa/lsc)