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Radio Hamburg

Und schon wieder Judo

Dimitri Peters holt Judo-Bronze für Deutschland

London, 02.08.2012
Dimitri Peters

Als Außenseiter war Dimitri Peters in sein erstes olympisches Turnier gestartet – mit der Bronzemedaille feiert der Rotenburger einen großen Erfolg.

Schon die dritte Medaille der deutschen Judoka in London: In der Klasse bis 100 Kg setzte sich der Außenseiter im Kampf um Platz drei trotz Rückstandes gegen den Usbeken Ramziddin Sayidov vorzeitig durch Ippon durch. Zuvor war Peters im Halbfinale am russischen Weltmeister Tagir Chajbulajew gescheitert – und das nur durch Kampfrichterentscheid nach Verlängerung. Unter den Augen des russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte der gebürtige Russe, der im Alter von acht Jahren nach Deutschland gekommen war, einen packenden Kampf abgeliefert.

Peters mit Unterstützung aus der Heimat

Für seinen großen Tag war sogar Heimcoach Sven Loll aus der Heimat nach London geflogen. Zwar stand an der Matte Bundestrainer Ultsch, doch der Vertraute war zumindest in Blickweite. "So ruhig Dima privat ist, so gnadenlos ist er auf der Matte", die Aussage seines Coaches bestätigte "Dima“ voll und ganz. Schon im Alter von 22 Jahren hatte Peters den ersten internationalen Erfolg gelandet – er holte die Bronzemedaille bei der EM. Danach geriet seine Karriere etwas ins stocken, insbesondere seine schwachen Nerven wurden dem Rotenburger zum Verhängnis. Jetzt hat sich der Judoka eindrucksvoll zurückgemeldet – und ist endlich in der Weltspitze angekommen.

(dpa/mst)