Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Goldmedaille durch Hechtsprung

Die 9 skurrilsten Olympia-Geschichten

Rio de Janeiro, 16.08.2016
Rio de Janeiro

Shaunae Miller gewann am Montag (15.08) nicht, indem sie durchs Ziel gelaufen ist, sie ist mit einem Hechtsprung durchs Ziel gesprungen. Wir haben noch mehr skurrile Geschichten von Olympia zusammengestellt. 

Am Montag fand bei den Olympischen Spielen der 400-Meter-Lauf der Frauen statt. Klare Favoritin war die US-Amerikanerin Allyson Felix, die am Ende aber nur Silber bekam. Jemand anderes machte ihr nämlich einen Strich durch die Rechnung: Die Bahamerin Shaunae Miller.

Mit einem Hechtsprung 

Obwohl sie auf einer der äußerten Bahnen starten mussten, was durchaus ein Nachteil sein kann, schaffte sie es zur Goldmedaille. Kurz nach dem Start führte sie bereits, kurz vor der Ziellinie kommt Ihr die aber die Favoritin gefährlich nah und holt sie sogar auf. Um die Goldmedaille nicht an sie zu verlieren, gibt sie alles und läuft nicht ins Ziel, sondern springt mit einem Hechtsprung über die Ziellinie.

Und dieser Einsatz hat sich allemal gelohnt: Sie gewinnt die Goldmedaille mit 0,07 Sekunden Vorsprung zur Zweitplatzierten. Wäre sie gelaufen, hätte Allyson Felix sie vielleicht noch eingeholt.

Skurrile Geschichten aus 120 Jahren Olympia

Aber das ist nicht die einzige ungewöhnliche Geschichte, die bei den Olympischen Spielen passiert ist. In 120 Jahren ist so einiges passiert. Wir haben für Euch die lustigsten, skurrilsten und beeindruckendsten Geschichten zusammengestellt. 

7 kuriose Geschichten aus 120 Jahren Olympia

  • 1896 in Athen

    Bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit schaffte es der Sieger des Marathons nur als erster ins Ziel, will die beiden Teilnehmer, die eigentlich vor ihm gelaufen sind, zu besoffen waren um heil anzukommen. Die beiden tranken während des Rennens ausschließlich Alkohol und mussten kurz vor Schluss aufgeben, obwohl sie an Platz eins und zwei waren. 

  • 1904 in St. Louis 

    Der damalige Golf-Olympiasieger George Lyon machte als Entspannungsübung vor seinen Abschlägen immer einen Handstand. Auch bei der Siegerehrung holte er sich seine Goldmedaille auf Händen ab. Vier Jahre später wollte er seinen Titel bei den Olympischen Spielen in London verteidigen und reiste in die britische Hauptstadt. Dabei hatte er aber nicht mitbekommen, dass Golf gar nicht mehr im Programm der Olympischen Spiele war. Er war also umsonst nach London gekommen. 

  • 1912 in Stockholm

    Ein Japanischer Marathonläufer ließ sich hier während des Laufes von einer Familie im Park zu einem Picknick einladen. Er nahm dort kurz seine Zwischenmahlzeit ein, wurde danach aber so müde, dass er bis zum nächsten Tag einen "Mittagsschlaf" hielt. Das war ihm dann so peinlich, dass er heimlich wieder nach Hause flog. Eine ganze Zeit später reiste er noch einmal nach Stockholm und beendete dann seinen Marathon mit der wohl weltweit längsten Zeit von 54 Jahren, acht Monaten, sechs Tagen, 32 Minuten und 20,3 Sekunden. 

  • 1980 in Moskau 

    Bei den Sommerspielen in Moskau fehlten aufgrund des Afghanistan-Krieges über 60 Nationen. Außerdem war das Niveau der Sportler teilweise alles andere als olympiareif. Im Springreiten mussten beispielsweise nach fast jedem Reiter der gesamte Parcours neu aufgebaut werden. 

  • 1992 in Barcelona

    In Barcelona hatte Michael Gebhardts fast eine Goldmedaille im Surfen gewonnen… Wäre da nicht ein Müllsack gewesen. Dieser verhakte sich nämlich unglücklich am Surfbrett des Amerikaners und beeinträchtigte dessen bis dahin goldwürdigen Wellenritt so schwer, dass es mit der Goldmedaille das nichts mehr wurde. 

  • 2000 in Sydney

    Debbie Allan war Judoka in der 52-Kilo-Klasse. Um dort mitmachen zu dürfen, werden die Teilnehmerinnen vorher gewogen, um auch sicherzugehen, dass keine von ihnen mehr als 52 Kilo wiegt. Debbie allerdings wog tatsächlich etwas zu viel. Um an den Spielen trotzdem teilzunehmen, schnitt sie sich aus Verzweiflung die Haare ab, um noch ein paar Gramm zu verlieren. Schlussendlich ließ sie sich sogar komplett nackt wiegen. Es half aber alles nichts. Sie wog trotzdem noch 50 Gramm zu viel. 

  • 2000 in Sydney

    Eric Moussambani hat 2000 in Sydney für sein Land Äquatorial-Guinea am 100 Meter Freistil-Schwimmen teilgenommen und gewann sogar ein Rennen. Und das mit einer Zeit von 1:52,72. Für jemanden, der nicht viel Ahnung vom Schwimmen hat, ist das erst mal nichts Aufregendes. Aber mal zum Vergleich: Der Weltrekord damals lag bei 48,21 Sekunden, also über eine Minute weniger. Eine olympische Zeit ist Eric also nicht unbedingt geschwommen. Aber wie kann es sein, dass man bei den olympischen Spielen mit so einer Zeit gewinnt? Ganz einfach: Eric Moussambani hatte zwei Gegner. Diese wurden aber beide wegen Fehlstarts disqualifiziert, sodass der Äquatorial-Gunieer komplett alleine schwamm. Er hatte erst acht Monate vor den Spielen schwimmen gelernt und hatte eine Wildcard vom Internationalen Olympischen Komitee bekommen. 

     

comments powered by Disqus