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Radio Hamburg

Eröffnungsfeier

Die 22. Olympischen Winterspiele haben begonnen

Sotschi, 08.02.2014
Eröffnung Sotschi

Die Olympischen Winterspiele haben in Sotschi begonnen.

Die ersten Olympischen Winterspiele in Russland haben begonnen. Präsident Wladimir Putin leitete die feierliche Eröffnungszeremonie.

Die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi sind eröffnet. Russlands Präsident Wladimir Putin sprach am Freitagabend um 22.26 Uhr Ortszeit im schmucken Fischt-Stadion die traditionelle Formel. Es sind die ersten Winterspiele in Russland. "Heute Abend schreiben wir ein neues Kapitel in der olympischen Geschichte", betonte Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), während der prunkvollen, aber bisweilen langatmigen Eröffnungsfeier, die mit der Entzündung des olympischen Feuers um 22.53 Uhr ihren Höhepunkt fand. Die dreimalige Paarlauf-Olympiasiegerin Irina Rodnina und der legendäre Eishockey-Torwart Wladislaw Tretjak entzündeten gemeinsam die Flamme, danach folgte ein gigantisches Feuerwerk.

Panne bei Eröffnungsfeier

Allerdings sahen die 40.000 Zuschauer im Stadion und das weltweite Fernsehpublikum frühzeitig eine Panne. Eine riesige künstliche Schneeflocke ging nicht wie geplant zu einem der fünf olympischen Ringe auf. Somit waren in der Arena nur vier Ringe zu sehen. "Es hat niemanden beleidigt", sagte der künstlerische Leiter Alexander Ernst. Insgesamt weckte die als Streifzug durch die russische Geschichte angelegte Show trotz des großen Aufwandes nur selten Emotionen.

Maria Höfl-Riesch war Fahnenträgerin

Das deutsche Team wurde von Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch als Fahnenträgerin ins Olympiastadion geführt. Das Alpin-Ass ist im 153-köpfigen Aufgebot des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) neben den Rodlern um Felix Loch und dem Nordischen Kombinierer Eric Frenzel eine der größten Gold-Hoffnungen. In Vancouver vor vier Jahren gab es 30 Mal Edelmetall für die Deutschen, dieses Mal wurde ein Zielkorridor von 27 bis 42 Medaillen vorgegeben.

Kritik an Spiele in Russland ist groß

Zu Beginn der Spiele stellt sich allerdings die Frage, ob der Kampf um Siege und Platzierungen die politischen Dauerdebatten um die Sotschi-Spiele zur Nebensache werden lassen kann. Umweltzerstörung, Gigantismus, Ausbeutung von Wanderarbeitern und das Anti-Homosexuellen-Gesetz - die internationale Kritik am Olympia-Gastgeber ist heftig. 60 Prozent der Deutschen halten Russland nicht für den richtigen Ausrichter von Olympischen Spielen. Zudem glauben nur neun Prozent der Befragten daran, dass die Sotschi-Spiele dopingfrei bleiben. 83 Prozent rechnen fest damit, dass so mancher der rund 2.900 Olympia-Teilnehmer zu verbotenen Mitteln greift. Der Pharmakologe Fritz Sörgel warnte vor neuen, schwer nachweisbaren Doping-Mixturen.

Erster Sicherheitszwischenfall

Nicht zuletzt stand auch die Sorge um die Sicherheit der Winterspiele im Fokus der Diskussionen. Dass die Anschlaggefahr möglicherweise real ist, zeigte ein Vorfall, der während der Eröffnungsfeier bekannt wurde. Auf einem Flug aus der Ukraine nach Istanbul habe es am Freitag den Versuch gegeben, eine türkische Linienmaschine zu entführen, berichteten türkische Medien. Die in Charkow gestartete Maschine landete in Istanbul, dort wurde ein angeblich angetrunkener Ukrainer überwältigt, der ins Cockpit eindringen wollte. Aus Angst vor Anschlägen verhängen die USA Medienberichten zufolge ein vorübergehendes Verbot von Flüssigkeiten, Gels und Spraydosen im Handgepäck auf Russland-Flügen. Am Mittwoch (05.02) hatten die USA vor Sprengstoff in Zahnpastatuben und anderen kosmetischen Behältnissen an Bord von Maschinen gewarnt, die auf dem Weg nach Russland sind.

(dpa/fbu)

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