Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Olympische Winterspiele

USA warnen vor Sprengstoff in Zahnpasta

Washington, 06.02.2014
Hamburg International Flugzeug

Die USA warnen vor Sprengstoff, der an Bord von Flugzeugen nach Sotschi geschmuggelt werden könnte (Symbolbild)

Ist Sotschi sicher? Während Sportler und Zuschauer im russischen Olympia-Ort Quartier beziehen, schüren die USA mit einer Warnung neue Ängste.

Kurz Beginn der Olympischen Winterspiele haben die USA Medienberichten zufolge vor Sprengstoff in Zahnpasta-Tuben in nach Russland fliegenden Flugzeugen gewarnt.

Sprengstoff in Zahnpasta-Tuben schmuggeln

In den Tuben oder Kosmetik-Behältern könnten Terroristen Sprengstoff-Bestandteile an Bord schmuggeln und während des Fluges Bomben bauen. Diese könnten an Bord gezündet oder womöglich unbemerkt ins Olympische Dorf gebracht werden. Das hätten jüngste Erkenntnisse der US-Geheimdienste nahegelegt, berichteten US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf Regierungsvertreter. Die Bedrohung sei vermutlich auf Direktflüge von Europa nach Russland beschränkt, hieß es. Die Sender ABC und CNN berichteten am Mittwoch (Ortszeit) über die Warnung des US-Heimatschutzministeriums, die an nach Russland fliegende Fluggesellschaften gegangen sei.

USA nimmt Bedrohung sehr ernst

Die USA und andere Länder nähmen die Bedrohung sehr ernst, zitierte CNN einen Mitarbeiter der US-Regierung. Ob die neue Warnung auch Einschränkungen beim Handgepäck nach sich ziehe, hänge jedoch von den Flugunternehmen und den zuständigen Sicherheitsbehörden ab, hieß es. Einschlägige Informationen würden aus Vorsicht regelmäßig mit Partnern im In- und Ausland geteilt, hieß es in einer Mitteilung des US-Heimatschutzministeriums. Darunter seien auch die Veranstalter internationaler Ereignisse wie der Olympischen Spiele in Sotschi. "Unser Sicherheitsapparat umfasst wie immer eine Reihe von unsichtbaren und sichtbaren Maßnahmen." Von einer konkreten Bedrohung auf amerikanischen Boden sei dem Ministerium nichts bekannt.

Schlechte Zusammenarbeit zwischen Geheimdiensten?

"Das ist die Art Bedrohung, über die wir wirklich besorgt sein sollten", sagte Peter King, Mitglied in den Ausschüssen für Heimatschutz und Terrorismusbekämpfung. Es gebe wirklichen Anlass zur Sorge, sagte King, der über die Bedrohung informiert wurde, aber keine Details nannte. Die US-Geheimdienste arbeiteten rund um die Uhr, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Russland teile jedoch nicht genug Informationen mit den USA. Die Zusammenarbeit in diesem Bereich sei deutlich schlechter als mit Großbritannien, China oder Griechenland bei vergangenen Olympischen Spielen.

USA warnen ihre Sportler

Die USA hatten Sportler und Zuschauer beim Besuch in Sotschi in den vergangen Wochen zur Vorsicht gemahnt. Wettkämpfer sollten die Team-Kleidung mit der US-Flagge außerhalb des olympischen Dorfes nicht offen zur Schau zu tragen, hieß es mit Blick auf Terrordrohungen. Das State Department warnte Amerikaner, die in den Schwarzmeer-Kurort reisen, vor der Gefahr von Anschlägen. US-Außenminister John Kerry versuchte zuletzt, die Sorge vor dem Großereignis etwas zu mildern. "Jeder, der zu den Olympischen Spielen fahren möchte, die einfach ein großartiges Event sind, sollte hinfahren", sagte Kerry am Mittwoch (5.02.) im CNN-Interview. Auch Präsident Barack Obama hatte zuletzt betont, dass er die Spiele für sicher hält, auch dank der Arbeit der russischen Behörden. Jüngst trafen zwei US-Kriegsschiffe nach russischen Militärangaben im Schwarzen Meer ein, um die Sicherheit am Olympiaort zu erhöhen.

Lest auch: Fünf Tage vor Olympia: Geiselnahme an Moskauer Schule

Eine Geiselnahme erschüttert Moskau. Ein bewaffneter Schüler hat eine Schule gestürmt und 20 Jugendliche als Geis ...

(dpa/mgä)

comments powered by Disqus